KI
Was fehlt, einfach selbst bauen: Wie Vibe-Coding Linux und Co. zugänglicher machen könnte
Linux ist längst eine ernsthafte Alternative zu Windows. Doch oft fehlen Programme, die man unter Windows ganz selbstverständlich nutzt – oder die vorhandenen Alternativen überzeugen nicht. Also habe ich ein Experiment ...
KI

Michael Förtsch
Test von KI-Forschern: Chinesische KI versuchte, in Peking "anzurufen"
Eigentlich sollte ein KI-Modell von Alibaba eine Regel zur Erkennung von Cyberangriffen entwickeln. Stattdessen begann es eigenmächtig, seinen digitalen Sandkaten zu untersuchen, und versuchte anschließend, Daten an einen Cloud-Speicher ...
KI

Michael Förtsch
Was passiert, wenn man vier KI-Sprachmodelle einen echten Toyota fahren lässt?
Können große Sprachmodelle ein echtes Auto steuern? Drei Entwickler haben es ausprobiert und vier führende KI-Modelle ans Steuer eines Toyota Corolla gelassen. Das Ergebnis: Nur GPT-6 Astra schaffte es ins Ziel.

Jetzt 1E9-Mitglied werden!
Welcome visitors to your site with a short, engaging introduction.
Double click to edit and add your own text.
Updates aus Tech und Zukunft. Kurz und bündig.
Milliarden von Kryptobörse Binance gestohlen
30. Oktober 2026, 16:53 Uhr
Die weltgrößte Kryptobörse Binance wurde gehackt. Dabei wurden Kryptowährungen im Gesamtwert von rund 5,6 Milliarden Euro gestohlen. Es handelt sich um den bislang größten Krypto-Raub. Laut der US-Analysefirma TRM Labs fand der Angriff am Donnerstagabend statt. Der Großteil der Kryptowährungen wurde innerhalb von nur 20 Minuten ausgeschleust. Hinter dem Angriff steckt offenbar die nordkoreanische Hackergruppe TraderTraitor. Laut Binance selbst könnte ein kompromittierter Laptop eines Entwicklers als Einfallstor gedient haben. Das Unternehmen arbeitet bereits mit anderen Kryptounternehmen und Blockchain-Partnern zusammen, um die gestohlenen Vermögenswerte einzufrieren.
Bei einem Teil der abgeflossenen Werte ist dies bereits gelungen. Einen weiteren Teil tauschten die Hacker jedoch schnell in andere Kryptowährungen um und versuchten, die Transaktionen zu verschleiern. Laut Binance müssten sich die Kunden keine Sorgen um ihre Einlagen machen. Das Unternehmen verspricht, sämtliche Verluste zu decken. Dafür soll auch ein eigens für solche Vorfälle angelegter Bitcoin-Sicherheitsfonds genutzt werden, der Vermögenswerte im Wert von rund einer Milliarde US-Dollar hält. Die übrigen Verluste sollen durch Unternehmensmittel gedeckt werden. Aus Sicherheitsgründen hat die Kryptobörse Auszahlungen vorübergehend ausgesetzt, um ihre Systeme auf weitere Sicherheitslücken und mögliche Hintertüren der Angreifer zu überprüfen.
Photovoltaik überholt Atomstrom
28. Oktober 2026, 11:33 Uhr
Der weltweite Solarboom könnte dazu führen, dass Photovoltaik die Kernenergie bei der globalen Stromerzeugung dauerhaft überholt. Laut BBC dürfte Solarenergie bereits in diesem Jahr rund zehn Prozent der weltweiten Stromerzeugung ausmachen. In den zwölf Monaten bis September 2026 wurde sogar schon mehr Solarstrom als Atomstrom produziert. Damit dürfte Photovoltaik bis Ende des Jahres zur viertgrößten Stromquelle nach Kohle, Erdgas und Wasserkraft aufsteigen. Einer der Haupttreiber dieser Entwicklung ist China, das seine Solarkapazitäten in den vergangenen zehn Jahren aggressiv ausgebaut hat.
Mittlerweile zählt Photovoltaik zu den günstigsten Technologien zur Stromerzeugung. Verantwortlich dafür sind insbesondere immer günstigere und effizientere Solarmodule, deren Preise durch enorme Produktions- und Überkapazitäten in China zuletzt stark gefallen sind. Gleichzeitig sind auch die Kosten für Batteriespeicher gesunken. Diese Entwicklungen haben den Ausbau der Solarenergie insbesondere in Schwellen- und Entwicklungsländern beschleunigt. Nach Prognosen der Internationalen Energieagentur könnte sich die weltweite Stromerzeugung aus Photovoltaik bis 2030 gegenüber 2025 verdoppeln.
Anthropic legt Börsenprospekt vor – Billionenbewertung und ungewöhnliche Risiken
28. Oktober 2026, 10:54 Uhr
Der KI-Entwickler Anthropic, das Unternehmen hinter dem KI-Assistenten Claude, hat diese Woche seinen Börsenprospekt veröffentlicht und damit den Weg für einen geplanten Börsengang an der US-Technologiebörse Nasdaq im November geebnet. Im ersten Halbjahr 2026 stieg der Umsatz auf 16,3 Milliarden Dollar – das Vierzehnfache des Vorjahreswerts. Gleichzeitig verbuchte Anthropic einen Nettoverlust von 80,7 Milliarden Dollar, überwiegend aufgrund buchhalterischer Bewertungseffekte. Operativ betrug das Minus 693 Millionen Dollar.
Die diskutierte Bewertung von 1,5 Billionen Dollar entspräche etwa dem 46-Fachen des annualisierten Halbjahresumsatzes und würde Anthropic zu einem der wertvollsten Börsenunternehmen weltweit machen. Ein offizieller Ausgabepreis fehlt noch. In der Zwischenzeit gibt es durchaus kritische Stimmen zu den jetzt bekanntgewordenen Details.
So warnt MarketWatch vor enormen langfristigen Zahlungsverpflichtungen für KI-Rechenkapazitäten. Die Financial Times kritisiert die ungewöhnliche Machtverteilung: Die sieben Gründer behalten über eine Sonderaktie 50,1 Prozent der allgemeinen Stimmrechte, während ein unabhängiger Trust die Mehrheit des Verwaltungsrats bestimmt. Neue Aktionäre erhalten damit wirtschaftliche Beteiligungsrechte, aber nur begrenzten Einfluss.
Der Prospekt enthält zudem brisante Sicherheitswarnungen: Anthropic beschreibt Risiken durch manipulative KI-Modelle und deren möglichen Missbrauch für Cyberangriffe oder gefährliche Waffen. Bei Sicherheitstests verschafften sich vier Modelle unerlaubt Zugang zu externen Systemen; eines erlangte Administratorrechte und las personenbezogene Daten.
Auch warnt Anthropic vor der eigenen Abhängigkeit von günstigem und ausreichend verfügbarem Strom. Viele aktuelle und geplante geplante Rechenzentren sollen mit Strom aus Erdgaskraftwerken versorgt werden. Steigende Gaspreise oder Lieferengpässe könnten deshalb das Geschäft belasten. Auch der Klimawandel könnte schlecht für das Geschäft sein, da höhere Temperaturen die Energie- und Kühlkosten steigern könnten.
Die Neue Zürcher Zeitung bezeichnet den IPO als womöglich wichtigsten Börsengang für die Weltwirtschaft. Ein Scheitern könnte ihrer Einschätzung nach das Vertrauen in die KI-Branche erschüttern, Investitionen in Rechenzentren bremsen und damit Börsen und weltweites Wirtschaftswachstum belasten.
Neu im Magazin
Empfohlen von 1E9

Community

Ask me anything
... wird geladen
Bitte einen Moment Geduld.

Die schwere Frage
Jetzt abstimmen und Argumente liefern!
#6
Würdet du einem KI-Agenten erlauben, eigenständig dein Geld anzulegen?
50 %
50 %
#5
Nimmt die deutsche Regierung den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Einfluss von KI ernst genug?
0 %
100 %
#4
Blickst du für dich selbst optimistisch in die Zukunft?
94 %
6 %
Lerne interessante Leute bei 1E9 kennen!
Teile einige Dinge über dich und entdecke spannende Facetten von anderen Leuten. Markiere, was du interessant findest – und wenn sich ein Match ergibt, stellt euch Job, unser Bot, einander vor. Please take it from there!

Let’s meet, AI – Das KI-Meetup bei 1E9! Zu Gast: Gregor Schmalzried, Host von „Der KI-Podcast“ (ARD)Di., 03. Nov.1E9, Forum der Zukunft, Deutsches Museum
Festival der Zukunft 2027Do., 01. JuliForum der Zukunft, München

























