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Horror aus der Maschine: 11 Tech-Horrorfilme für Halloween
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Michael Förtsch
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Updates aus Tech und Zukunft. Kurz und bündig.
China will vor 2030 auf dem Mond landen
3. November 2026, 21:48 Uhr
Im Jahr 2028 wollen die USA zurück zum Mond. Aber China will der NASA dicht auf den Fersen sein, wie Wang Xiang, der Chefkonstrukteur des chinesischen Mondforschungsprogramms, nun angekündigt hat. Wie unter anderem die staatliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua und Space News berichten, wolle die Volksrepublik noch vor 2030 eine bemannte Landung auf dem Erdtrabanten versuchen. Hierfür soll die chinesische Raumfahrtbehörde ein technisch ambitioniertes Rendezvous planen.
Denn die für die Landung auf dem Mond benötigte Landefähre Lanyue und das Raumschiff Mengzhou mit der Besatzung sollen von zwei separaten Raketen gestartet werden. Entsprechend müssen die für die Landung ausgewählten Astronauten von Mengzhou im Mondorbit in die Landefähre steigen und für die Rückkehr zur Erde wieder zurück. Bereits im kommenden Jahr soll Mengzhou zu einem ersten unbemannten Testflug starten. Ein Landetest mit Lanyue ist für 2028 vorgesehen.
Hackerangriffe auf Kühlanlagen in deutschen Supermärkte
3. November 2026, 18:31 Uhr
Nach Frankreich, Belgien, Finnland und einigen anderen EU-Ländern hat es nun auch Deutschland getroffen. Hacker haben die Kontrolle über Kühlregale und Gefriertruhen in einzelnen Märkten der Ketten Rewe und Edeka übernommen. Auch zwei Supermärkte der Kette CAP in Nordrhein-Westfalen waren betroffen. Die Hacker aktivierten dabei Heiz- beziehungsweise Abtauprogramme und stellten die Temperaturen teilweise auf rund 50 Grad Celsius. Daraufhin mussten Lebensmittel aus den betroffenen Regalen und Kühltruhen vorsorglich aus dem Verkauf genommen oder entsorgt werden.
Das Einfallstor für die Angriffe waren offenbar über das Internet erreichbare Steuerungssysteme für Kühlanlagen, darunter Geräte des dänischen Wärme- und Kältetechnikunternehmens Danfoss. Veraltete Firmware und unzureichend abgesicherte Fernkontroll- und Wartungszugänge könnten die Angriffe erleichtert haben. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik hatte bereits nach den Angriffen in Frankreich dazu aufgerufen, „aus dem Internet erreichbare Steuerungsanlagen nach dem Stand der Technik abzusichern“.
New York Times verklagt Brave Software
3. November 2026, 12:55 Uhr
Die New York Times, die New York Daily News und zwei weitere US-Zeitungen haben gegen den Entwickler des Browsers Brave Klage eingereicht. Sie werfen dem IT-Unternehmen Brave Software vor, die Inhalte der Verlage ohne Erlaubnis zu kopieren, dabei zum Teil unrechtmäßig Bezahlschranken zu umgehen und die Inhalte für das Training von KI-Modellen bereitzustellen. Denn die Firma soll KI-Unternehmen wie Anthropic, Perplexity und xAI gegen Bezahlung Zugriff auf „Echtzeit-Online-Inhalte aus dem Brave-Index“ gewähren, die diese dann sowohl zur Beantwortung von Nutzeranfragen als auch zum Aufbau ihrer Datensätze verwenden.
Laut den Klageschriften hat „Brave die Medienhäuser nie um Erlaubnis gebeten, auf ihre Websites zuzugreifen“, oder ihnen eine finanzielle Vergütung angeboten. Brave soll vielmehr bewusst die Identität seiner Webcrawler verschleiern und so verhindern, dass die Verlage diese gezielt über Einträge in der robots.txt oder durch andere Sperrmaßnahmen abweisen können. Beschwerden der Verlage gegen dieses Vorgehen habe Brave Software wiederholt ignoriert, erklärt die New York Times. Brave verhalte sich laut den Klägern sowohl wie „ein Einbrecher“ als auch wie „ein KI-Hehler, der gestohlene Inhalte an Dritte verkauft“.
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