Suchergebnisse
3640 Ergebnisse gefunden mit einer leeren Suche
- Fotorealistische Games oder KI-Slop-Pfuscherei? Streit um das Spiele-KI-Grafikmodell DLSS 5 | 1E9.community
Das für seine Grafikkarten bekannte Unternehmen Nvidia hat mit DLSS 5 ein KI-System vorgestellt, das die Grafik von Videospielen in Echtzeit ... 17. März 2026 Fotorealistische Games oder KI-Slop-Pfuscherei? Streit um das Spiele-KI-Grafikmodell DLSS 5 Das für seine Grafikkarten bekannte Unternehmen Nvidia hat mit DLSS 5 ein KI-System vorgestellt, das die Grafik von Videospielen in Echtzeit überarbeiten und in Richtung fotorealistischer Beleuchtung und Materialien verschieben soll. Erste Videos und Screenshots sind beeindruckend – aber wecken auch Skepsis und Widerstand. Eine Analyse von Michael Förtsch Der Nvidia-Chef Jensen Huang bezeichnet es als eine „Neuerfindung der Computergrafik“. Auf seiner GTC-Konferenz hat das vor allem für seine Geforce-Grafikkarten bekannte Unternehmen mit DLSS 5 die neueste Version seines Deep Learning Super Sampling vorgestellt : ein KI-System, das Videospiele selbst auf schwächerer Rechenhardware flüssiger und detaillierter darstellen soll. Es wertet Details durch einen schnellen KI-Prozess auf und liefert zusätzliche Bilder zwischen den Einzelbildern, die der Grafikprozessor sonst generiert. Ich halte KI-Verbesserungen wie DLSS grundsätzlich nicht für keine schlechte Idee. Im Gegenteil. Als technische Lösung ist das Konzept vollkommen sinnvoll. Ich nutze DLSS selbst in Cyberpunk 2077 und anderen Spielen, da es ein deutlich geschmeidigeres Spielerlebnis ermöglicht und die KI-generierten Zusatzbilder heute qualitativ kaum noch zu bemerken sind. Das war vor einigen Jahren noch anders, als sie im Spielverlauf immer wieder als sehr verschmiert oder undetailliert auffielen. Verfahren wie DLSS sind also durchaus effektiv und sinnig, wenn sie gezielt eingesetzt werden, um Limitierungen von Hardware, Auflösung oder Framerate auszugleichen. Genau da beginnt für mich – und offenbar viele andere – das Problem mit DLSS 5. Denn hier geht es nicht mehr nur um klassisches Upscaling, Rekonstruktion oder Frame Generation. DLSS 5 greift tiefer ein. Es ist invasiv. Es arbeitet als generatives Verfahren, das Beleuchtung, Materialien und somit die gesamte Bildanmutung in Echtzeit neu interpretiert. Nvidia spricht selbst von einem Neural Rendering Model, das Farb- und Bewegungsvektordaten verarbeitet und Pixel mit „photoreal lighting and materials“ anreichert. Warum das kritisch zu sehen ist DLSS 5 klingt zunächst nach einem technischen Fortschritt – und ist ohne Zweifel eine imposante Leistung. Tatsächlich markiert es aber auch einen ästhetischen und kulturellen Wendepunkt. Denn es gleicht es nicht mehr bloß durch Hard- und Software bedingte Schwächen der visuellen Darstellung aus, sondern beginnt, die Optik eines Spiels aktiv umzuformen. Der naheliegende Vergleich ist der Image-to-Image-Prozess aus der KI-Bildbearbeitung und KI-Bildgenerierung: ein Verfahren, bei dem ein bestehendes Bild als Vorlage dient, vom Modell aber nicht neutral verarbeitet, sondern auf Basis gelernter Muster neu interpretiert wird. Bei einem solchen Prozess bleiben Formen und Grundmotive im Kern erkennbar, werden aber verändert, mit zusätzlichen visuellen Informationen angereichert, geglättet, verschoben oder ästhetisch aufgeladen. Etwa, um niedrig aufgelöste Bilder hochzurechnen, unscharfe Bilder zu schärfen, beschädigte Bilder zu restaurieren , detailarme Bilder mit weiteren Details anzureichern oder Figuren und Hintergründe gezielt zu überschreiben und zu modifizieren. Wer mal etwas mit Text- oder Image-to-Image-Modellen wie Stable Diffusion, Flux und anderen experimentiert hat, weiß, wie solche Systeme arbeiten: Was man hineingibt, kommt in der Regel nicht unverändert wieder heraus, sondern in irgendeiner Weise verändert oder verfremdet. Immer. Genau das ist ja auch der Zweck. Diese Modelle ergänzen nicht nur fehlende Informationen, sondern interpretieren und halluzinieren zusätzliche visuelle Details hinein. Das kann dazu führen, dass Originalgesichter regelrecht entfremdet werden, die Malerei im Hintergrund eines Bildes stilistisch zerfällt oder das Modell vermeintliche Muster erkennt, wo gar keine sind – und daraufhin zusätzliche Finger, Objekte oder Schriftzeichen hinzuerfindet. Wie stark dieser Eingriff ausfällt, hängt vom Modell, seiner Parametrisierung und auch Stellschrauben zu dessen Anwendung ab: Die CFG scale bei Stable Diffusion bestimmt etwa, wie sehr das Modell entlang der Muster des Originalbildes arbeitet, wie stark es kreativ frei drehen darf. Aber dennoch ist es immer so: Das Ergebnis ist nicht identisch mit dem Ausgangsbild, sondern eine modellierte und interpretierte Version davon. Eine Approximation, keine reine Rekonstruktion. Und genau darin liegt auch das Problem von DLSS 5. Die Sloppification von Videospielen? Zwar verspricht Nvidia, dass Entwickler, die DLSS 5 in ihre Spiele integrieren wollen – das sind bisher Capcom, Ubisoft und Warner Bros. Games –, steuern können, wie stark das KI-System eingreift. Aber was solche Modelle erzeugen, ist dennoch nie einfach nur das eingegebene Bild in besserer Form, sondern immer auch ein Kompromiss. Denn Image-Modelle – und in gewisser Weise auch generative Upscaling-Modelle wie DLSS 5 – werden mit gewaltigen Datensätzen trainiert. Sie lernen keine einzelne Wahrheit eines Bildes oder Spiels, sondern eine Wahrscheinlichkeitsverteilung darüber, wie Gesichter, Materialien, Licht, Schatten oder Kontraste typischerweise aussehen. Was in diesen Datensätzen nicht oder nur unzureichend enthalten ist, können sie oft auch nicht oder nur verzerrt darstellen. Sie neigen daher dazu, Ausgaben mit geringerer Varianz zu produzieren – also eine Art statistischen Mittelwertlook. Die Gefahr ist, dass solche Modelle eine homogene Durchschnittsoptik erzeugen, die die Bildästhetik des Originals sichtbar überschreibt. Ein Modell erkennt keine gewollt finstere Lichtstimmung in einem Horror-Videospiel oder einen ganz bewusst hässlichen, rauen oder nivellierten Charakter. Es berechnet lediglich, welche Pixel-, Material- und Beleuchtungsmuster statistisch plausibel sind, und überschreibt damit das Original. Solche Modelle optimieren also nicht nur Bildqualität, sie normieren auch Bildästhetik auf das, was sie gelernt haben. Genau das lässt sich inzwischen in mehreren Vergleichsbildern beobachten. Figuren wirken geglättet, Gesichter idealisiert, Materialien sauberer, Kontraste definierter. Aus manchen Charakteren werden fast schon parodistisch wirkende Hochglanzfassungen ihrer selbst, wie auf Reddit und X – ehemals Twitter – gespottet wird. Ein besonders markantes Beispiel ist Grace Ashcroft in Resident Evil: Requiem , die durch den DLSS-5-Look sichtbar in Richtung eines Instagram-Models mit Beauty-Filter verschoben wirkt – und so gar nicht ausschaut wie die reale Schauspielerin, nach deren Vorbild sie modelliert wurde. Aber es geht nicht nur um Gesichter. Auch die Atmosphäre ganzer Szenen verändert sich mit DLSS 5. Schatten werden aufgehellt, Lichtstimmungen neu akzentuiert, Farbwerte verschoben. Räume, die ursprünglich düster, rau oder bewusst diffus ausgeleuchtet waren, wirken plötzlich klarer, heller und gefälliger. In Starfield etwa kippt dadurch die Bildwirkung des Startareals in der Halle einer Mine auf einem kargen Planeten spürbar. Aus einer harschen, bedrückenden Sci-Fi-Stimmung wird eine geglättete, fast showroomartige HDR-Ästhetik. Was – zugegeben – definitiv imposant und gut aussieht, sind wiederum Wälder, Wiesen und einzelne Pflanzen. Alles in allem vergleichen viele Spieler die Optik kritisch mit jenen KI-Videos und Bildern, die seit einigen Jahren das Internet überschwemmen : KI-Slop. Sie beschreiben DLSS 5 als eine Art von Filter, der Games mit einem zwar technisch aufwendigen, aber ästhetisch minderwertigen und synthetischen Aussehen überzieht. KI-Technologien wie DLSS 5 werfen daher die Frage auf, wo technische Verbesserung endet und wo künstlerische und ästhetische Verfälschung beginnt. Denn Videospielentwickler entwerfen Charaktere und Umgebungen, setzen Licht und Schatten und wählen Texturen mit einer Intention. Wenn KI-Modelle anfangen, Gesichter zu verschönern, Lichtstimmungen umzuschreiben und Materialien neu zu interpretieren, dann greifen sie in die visuelle Autorschaft eines Spiels ein. Und dass dies für jetzt Kontroverse und Kritik sorgt, ist nur verständlich – insbesondere dann, wenn die Eingriffe ein Videospiel aussehen lassen wie einen billig generierten KI-Schnipsel. Loading... Michael Förtsch Leitender Redakteur Rakete Fire Rakete 554 Cooler Artikel! Job, der Bot Das dürfen leider nur 1E9-Mitglieder. Anmelden Registrieren Werde 1E9-Mitglied, um diesen Artikel weiterzulesen! 1E9 bietet dir gut recherchierten Journalismus, Newsletter und Podcasts über Zukunftstechnologien, dazu inspirierende Events und eine Community von Menschen, die Zukunft gestalten wollen. Job, der Bot Mitglied werden! Anmelden Job, der Bot Wir freuen uns immer über Feedback, als Mitglied kannst du auch kommentieren. Gib Feedback! Mitglied werden! Nein Hi, ich bin Job, der Bot! Konntest du mit diesem Artikel etwas anfangen? Ja Job, der Bot Das freut mich zu hören! Darf ich fragen warum? Abschicken Leider gab es einen Fehler. Bitte probiere es später noch einmal! Zur Startseite comments debug Kommentare (2) Anmelden Kommentar verfassen Kommentar verfassen Sortieren nach: Aktuell Sphynxy 17. März Frage mich was die nutzung von KI in Grafikkarten mit AI-Slop zu tun hat aber ich nehme an, dass sich Artikel mit solcherlei Wortjonglagen besser klicken. Für geneigte Leser nun etwas Hobbyjournalismus aka 5-Sekunden Internetrecherche: "Der Begriff AI Slop, zu Deutsch so viel wie „KI-Schrott“, bezeichnet KI-generierte, belanglose oder qualitativ minderwertige Inhalte, die im Internet verbreitet werden und ein zunehmendes Problem darstellen. Die Inhalte werden mithilfe großer Sprachmodelle (LLM) erstellt und umfassen Bilder, Videos, Texte und Musik" Auf jedes Thema das mit KI zu tun hat "AI Slop" oder "Sloppifizierung des Gamings" zu stempeln ist inhaltlich einfach falsch und genauso peinlich wie noch vor einigen Jahren alles mit "Woke-Wahnsinn" zu betiteln -3 Antworten Michael Förtsch Admin 17. März • Antwort an Sphynxy Wie man vor allem auf Reddit und Twitter sehen kann, sehen viele in DLSS 5 eine Art „AI-Sloppifikation” von Videospielen. Spiele würden mit einer qualitativ minderwertigen KI-Optik "aufgewertet". Die eben auch diesen typischen KI-Look vieler KI-Slop-Bilder und Videos hätte.Vor allem, weil die präsentierten Bilder und Szenen eben auch diesen typischen KI-Look haben. Gefällt mir Antworten Weiter bei 1E9... Überschrift 3 Cooler Artikel! Überschrift 3 Button Artikel Überschrift 3 Button Cooler Artikel! Überschrift 3 Button Cooler Artikel! e86029c0-e5b2-4ecf-aea2-79581bf9fc78 69b8affe7a34d5f0ef6e3344
- Die EU will den Bau einer Starlink-Alternative beschließen – aber wer wird sie umsetzen? | 1E9.community
Das Satellitennetzwerk Starlink hat sich als mächtiges Kommunikationswerkzeug erwiesen. Insbesondere beim Krieg in der Ukraine zeigte sich, wie zuverlässig und hilfreich Internet aus dem Weltall sein... 11. November 2022 Die EU will den Bau einer Starlink-Alternative beschließen – aber wer wird sie umsetzen? Das Satellitennetzwerk Starlink hat sich als mächtiges Kommunikationswerkzeug erwiesen. Insbesondere beim Krieg in der Ukraine zeigte sich, wie zuverlässig und hilfreich Internet aus dem Weltall sein kann. Jedoch liegt die Kontrolle über diese Satelliten in den Händen von Elon Musk. Die Europäische Union will nun eine Alternative zu Starlink aufbauen. Das soll angeblich kommende Woche beschlossen werden. Von Michael Förtsch Als Elon Musk im Januar 2015 den Aufbau des Satellitennetzwerks Starlink ankündigte, gab es viele Zweifel, ob sein ehrgeiziger Plan umsetzbar sei. Durch das Mutterunternehmen SpaceX sollen über 40.000 Satelliten in den Erdorbit geschossen und in verschiedenen Höhenebenen im Erdorbit angeordnet werden. Über 3.100 davon befinden sich bereits im Einsatz und liefern seit März 2020 schnelles Internet in immer mehr Regionen der Welt. Starlink wird vor allem dort genutzt, wo es sonst keine Alternative gibt – kein DSL oder Kabelinternet. Oder dort, wo die bisherige Kommunikationsinfrastruktur nicht mehr zuverlässig und sicher ist. Seit dem Kriegsbeginn setzt auch das ukrainische Militär auf Starlink. Nach der Flutkatastrophe im Ahrtal konnten sich Helfer dank Starlink-Stationen koordinieren und Betroffene mit der Außenwelt kommunizieren. Außerdem bauen Protestierende im Iran auf das Satelliteninternet und Mesh-Netzwerke , um Abschaltungen und Zensurversuche der Regierung zu umgehen. Die SpaceX-Satellitenkonstellation hat sich also bereits als hilfreiche und krisenfeste Infrastruktur erwiesen. Aber ebenfalls als eine, die den Entscheidungen und Launen von Elon Musk unterliegt. Während des laufenden Krieges in der Ukraine drohte er, den Dienst für die Ukraine abzuschalten, wenn nicht das Pentagon die auflaufenden Betriebskosten übernehmen würde. Nur um kurz darauf anzukündigen, „die ukrainische Regierung weiter kostenlos [zu] unterstützen“. Diese Machtkonzentration und Musks Unberechenbarkeit besorgt Politik und Experten. Offenbar auch in der Europäischen Union. Die will eine eigene Alternative zu Starlink aufbauen, die nicht in den Händen eines Milliardärs, sondern zumindest in Teilen in den Händen der EU selbst liegt. Laut einem Bericht von Reuters soll vom EU-Parlament in der dritten Novemberwoche der Aufbau eines solchen Satelliteninternets im niedrigen Erdorbit beschlossen werden. Die initialen Kosten des Projektes sollen sich auf sechs Milliarden Euro belaufen. 2,4 Milliarden Euro davon sollen aus EU-Kassen kommen. 3,6 Milliarden Euro sollen von der Wirtschaft finanziert werden. Das Tempo soll ambitioniert sein. Bereits zwischen 2025 und 2027 sollen erste Satelliten starten und in Betrieb genommen werden, die Europa, aber auch Teile von Afrika mit schnellem Internet versorgen können. Damit sollen vor allem bislang unerschlossene Gebiete ans weltweite Kommunikationsnetz angeschlossen und die Kommunikationsmöglichkeit der abgedeckten Staaten für Katastrophen-, Sabotage- und Kriegsfälle sichergestellt werden. Wer könnte es bauen? mobile.twitter.com Einer der Unterstützer eines EU-eigenen Satellitennetzwerkes ist der EU-Kommisar Thierry Breton. Im Februar 2022 sagte er, dass eine solche Infrastruktur „von zentraler Bedeutung für unsere strategische und technische Souveränität“ sei. Auch in Deutschland gibt es Unterstützung für solche Pläne. Die CDU/CSU-Fraktion im Bundestag hatte erst in diesem Jahr in einem Antrag gefordert, dass Deutschland eine zentrale Rolle einnehmen, sich umfassend finanziell beteiligen und die Mitarbeit deutscher Luft- und Raumfahrtunternehmen forcieren müsse. Denn wer die Starlink-Alternative konzipieren, aufbauen und betreiben soll, ist bisher unsicher. Bereits 2020 gab die EU bei einem Konsortium eine Machbarkeitsstudie in Auftrag. Mitglieder sind etablierte Luft-, Raumfahrt- und Kommunikationsunternehmen aus Frankreich wie Ariane Space, Eutelsat, Thales Alenia Space und aus Deutschland OHB und aus Italien Telespazio. Das blieb nicht ohne Kritik – denn zahlreiche junge Unternehmen wurden ausgeschlossen. Daher beauftragte die EU zwischenzeitlich zwei weitere Konsortien mit einer Konzeption und Kostenabschätzung. Eines davon heißt New Symphonie , dem über 20 Start-ups wie Unseenlabs aus Frankreich, Aerospacelab aus Belgien, Loft Orbital aus Frankreich, AAC Hyperion aus den Niederlanden, der Internetknotenbetreiber DE-CIX aus Köln und der Raketen- und Satellitenstartorganisator Exolaunch aus Berlin angehören. Das dritte Konsortium ist UNIO . Es besteht im Kern aus dem Satellitenentwickler Reflex Aerospace, dem Laserkommunikationsunternehmen Mynaric und dem Raketenentwickler Isar Aerospace, die allesamt in München ansässig sind. Mitglied ist auch der luxemburgisch-französische Satellitenbetreiber SES. Unterstützt wird UNIO zudem von den Fraunhofer-Instituten INT und IAF . Im Januar 2022 teilte UNIO mit, womöglich schon 2023 einen ersten Demonstrator in den Erdorbit zu bringen, der die Umsetzbarkeit des Konzepts beweisen soll, das bereits bei der Automobil- und Internet-of-Things-Industrie auf Interesse stößt . Andere planen ähnlich Unabhängig von den EU-Plänen arbeitet das in London ansässige Unternehmen OneWeb an einem Konkurrenten zu Starlink. Eigner der Firma ist nach einer drohenden Insolvenz im Jahr 2019 unter anderem der indische Telekommunikations-, Einzelhandels- und Versicherungskonzern Bharti, das Technologie- und Investmentunternehmen Softbank und die Regierung des Vereinigten Königreichs. Wie im Sommer 2022 angekündigt wurde, will der etablierte Satellitenbetreiber Eutelsat mit OneWeb fusionieren – danach soll die französische Regierung einen Anteil an der Firma haben. Ende Oktober 2022 hatte OneWeb 464 von 648 geplanten Satelliten im Erdorbit. Anders als Starlink will OneWeb seinen Dienst nicht Privatkunden anbieten, sondern primär Firmen, Regierungen, Militärs und anderen Kommunikationsdienstleistern wie Mobilfunk- und Internetanbietern. In anderen Ländern und von anderen Firmen werden derweil ähnliche Pläne verfolgt. Im Frühjahr 2021 gründete China die China Satellite Network Group , die Starlink ein mindestens 20.000 Satelliten starkes Netzwerk entgegenstellen soll. Hierfür wurden zwei zuvor separate Programme namens Hongyun und Xingyun zusammengelegt. Das Programm soll von der Regierung massiv gefördert werden. Die koreanische Hanwha Group wiederum will 2.000 Satelliten starten , um die digitale Kommunikation von Flugzeugen, Drohnen und anderen zukünftigen Mobilitätsformen sicherzustellen. Und mit Project Kuiper plant auch Amazon eine eigene Konstellation aus 3.276 Satelliten. Auch aus diesem Grund muss sich die Europäische Union beeilen, drängte Thierry Breton im Januar dieses Jahres auf der 14. European Space Conference in Brüssel. Denn der Platz im Orbit werde knapp und auch verfügbare Funkfrequenzen müssten gesichert werden, um nutzbar zu sein. Europa dürfe bei einer solchen Technologie nicht zurückfallen. Es finde ein Wettrennen um den Aufbau Satelliten-gestützter Kommunikationsstrukturen statt. Europa könne und dürfe da nicht hinten anstehen. Titelbild: SpaceX Loading... Michael Förtsch Leitender Redakteur Rakete Fire Rakete 554 Cooler Artikel! Job, der Bot Das dürfen leider nur 1E9-Mitglieder. Anmelden Registrieren Werde 1E9-Mitglied, um diesen Artikel weiterzulesen! 1E9 bietet dir gut recherchierten Journalismus, Newsletter und Podcasts über Zukunftstechnologien, dazu inspirierende Events und eine Community von Menschen, die Zukunft gestalten wollen. Job, der Bot Mitglied werden! Anmelden Job, der Bot Wir freuen uns immer über Feedback, als Mitglied kannst du auch kommentieren. Gib Feedback! Mitglied werden! Nein Hi, ich bin Job, der Bot! Konntest du mit diesem Artikel etwas anfangen? Ja Job, der Bot Das freut mich zu hören! Darf ich fragen warum? Abschicken Leider gab es einen Fehler. Bitte probiere es später noch einmal! Zur Startseite comments debug Kommentare Anmelden Kommentar verfassen Kommentar verfassen Deine Meinung teilen Jetzt den ersten Kommentar verfassen. Weiter bei 1E9... Überschrift 3 Cooler Artikel! Überschrift 3 Button Artikel Überschrift 3 Button Cooler Artikel! Überschrift 3 Button Cooler Artikel! b8d87455-1a0b-4afd-9a32-892de582808e 698f3f1ce46957565bf72561
- Maximilian Isensee, Kitekraft | Events | 1E9.community
#Renewables #Energy #Startup Max is a co-founder and CEO of Kitekraft, a TU Munich renewable energy spin-off reinventing wind power with ultra-low-cost flying wind turbines. Previously, he cofounded and led the German chapter of Protect Our Winters, a climate NGO focused on mobilizing the winter- and outdoor-sports community in the fight against climate change and worked as a startup consultant at the Karlsruhe Institute of Technology helping more than 70 early stage founding teams taking their first steps. He has a background in sustainable energy engineering. -- Ich bin einer der Mitgründer von Kitekraft, einem Spin-off der TU München im Bereich erneuerbare Energien. Wir bauen innovative, fliegenden Windturbinen zur extrem kostengünstigen Stromerzeugung. Vorher gründete und leitete ich das deutschen Chapter von Protect Our Winters, einer Klima-NGO, die die Winter- und Outdoor-Community im Kampf gegen den Klimawandel mobilisiert. Zuvor habe ich als Startup-Berater am Karlsruher Institut für Technologie gearbeitet. Mein Hintergrund liegt im Ingenieurwesen mit Schwerpunkt erneuerbare Energien. Community Speaker Profile #Renewables #Energy #Startup Maximilian Isensee Co-founder & CEO Kitekraft Website Max is a co-founder and CEO of Kitekraft, a TU Munich renewable energy spin-off reinventing wind power with ultra-low-cost flying wind turbines. Previously, he cofounded and led the German chapter of Protect Our Winters, a climate NGO focused on mobilizing the winter- and outdoor-sports community in the fight against climate change and worked as a startup consultant at the Karlsruhe Institute of Technology helping more than 70 early stage founding teams taking their first steps. He has a background in sustainable energy engineering. -- Ich bin einer der Mitgründer von Kitekraft, einem Spin-off der TU München im Bereich erneuerbare Energien. Wir bauen innovative, fliegenden Windturbinen zur extrem kostengünstigen Stromerzeugung. Vorher gründete und leitete ich das deutschen Chapter von Protect Our Winters, einer Klima-NGO, die die Winter- und Outdoor-Community im Kampf gegen den Klimawandel mobilisiert. Zuvor habe ich als Startup-Berater am Karlsruher Institut für Technologie gearbeitet. Mein Hintergrund liegt im Ingenieurwesen mit Schwerpunkt erneuerbare Energien. #Renewables #Energy #Startup < Previous Overview Next > Komm zum Festival der Zukunft 2026 vom 2. - 5. Juli in München! Support your local optimists! Jetzt 1E9-Mitglied werden! Mehr zu ... Wird geladen... Cooler Artikel! Frühere Sessions von ... bei 1E9 Einloggen, um Favoriten zu speichern Format Tags ☆ ★ Hinzugefügt TBD Datum Stage Collapsible text is great for longer section titles and descriptions. It gives people access to all the info they need, while keeping your layout clean. Link your text to anything, or set your text box to expand on click. Write your text here... Details Frühere Sessions von ... bei 1E9 Event Format Tags TBD Datum Stage Collapsible text is great for longer section titles and descriptions. It gives people access to all the info they need, while keeping your layout clean. Link your text to anything, or set your text box to expand on click. Write your text here... Details Willst du als Speaker oder Partner beim Festval der Zukunft 2026 dabei sein? Schreib uns! Job, der Bot Weiter bei 1E9... 1E9-Event Button 1E9-Event Button Bilder von ... bei 1E9-Events
- Daniel Krauss, CIO FlixMobility | Events | 1E9.community
Daniel Krauss is one of the three founders of FlixMobility and the current CIO where he is responsible for all technological aspects of FlixMobility including Business Intelligence, Online Product, Infrastructure and Software Engineering. Prior to launching FlixBus, Daniel worked as technical manager for Microsoft, Siemens and Marquardt. Daniel studied business information systems at universities in Germany and China. He was born in 1983 in Neheim-Hüsten, Germany, and currently resides in Munich. Inspired by the deregulation of the German bus market, Jochen, André and IT specialist Daniel launched FlixBus in 2013; today, FlixBus is Europe’s largest long-distance mobility provider with 350,000 daily connections across 28 countries. The United States will be the 29th market, with a FlixBus USA launch scheduled for Summer 2018. Community Speaker Profile Daniel Krauss CIO FlixMobility Website Daniel Krauss is one of the three founders of FlixMobility and the current CIO where he is responsible for all technological aspects of FlixMobility including Business Intelligence, Online Product, Infrastructure and Software Engineering. Prior to launching FlixBus, Daniel worked as technical manager for Microsoft, Siemens and Marquardt. Daniel studied business information systems at universities in Germany and China. He was born in 1983 in Neheim-Hüsten, Germany, and currently resides in Munich. Inspired by the deregulation of the German bus market, Jochen, André and IT specialist Daniel launched FlixBus in 2013; today, FlixBus is Europe’s largest long-distance mobility provider with 350,000 daily connections across 28 countries. The United States will be the 29th market, with a FlixBus USA launch scheduled for Summer 2018. < Previous Overview Next > Komm zum Festival der Zukunft 2026 vom 2. - 5. Juli in München! Support your local optimists! Jetzt 1E9-Mitglied werden! Mehr zu ... Wird geladen... Cooler Artikel! Frühere Sessions von ... bei 1E9 Einloggen, um Favoriten zu speichern Format Tags ☆ ★ Hinzugefügt TBD Datum Stage Collapsible text is great for longer section titles and descriptions. It gives people access to all the info they need, while keeping your layout clean. Link your text to anything, or set your text box to expand on click. Write your text here... Details Frühere Sessions von ... bei 1E9 Event Format Tags TBD Datum Stage Collapsible text is great for longer section titles and descriptions. It gives people access to all the info they need, while keeping your layout clean. Link your text to anything, or set your text box to expand on click. Write your text here... Details Willst du als Speaker oder Partner beim Festval der Zukunft 2026 dabei sein? Schreib uns! Job, der Bot Weiter bei 1E9... 1E9-Event Button 1E9-Event Button Bilder von ... bei 1E9-Events
- Salvatore Savasta, Insighbart | Events | 1E9.community
#Quantumoptics #Quantumart Salvatore Savasta is full professor of condensed matter physics (theory) at the University of Messina, Italy from January 2021. His main research field is quantum optics. He is co-author of more than one hundred scientific publications, several of them in top scientific journals as Nature Physics, Nature Review Physics, Physical Review X, Physical Review Letters, ACS Nano. Founder of the Quantizing Art Movement, member of the digital quantum art trio insigħt. Advisor on product design in computer visual art and exhibitions at Kipu quantum. Community Speaker Profile #Quantumoptics #Quantumart Salvatore Savasta Full Professor in condensed matter physics at the University of Messina and quantum artist @insighbart Insighbart Website Salvatore Savasta is full professor of condensed matter physics (theory) at the University of Messina, Italy from January 2021. His main research field is quantum optics. He is co-author of more than one hundred scientific publications, several of them in top scientific journals as Nature Physics, Nature Review Physics, Physical Review X, Physical Review Letters, ACS Nano. Founder of the Quantizing Art Movement, member of the digital quantum art trio insigħt. Advisor on product design in computer visual art and exhibitions at Kipu quantum. #Quantumoptics #Quantumart < Previous Overview Next > Komm zum Festival der Zukunft 2026 vom 2. - 5. Juli in München! Support your local optimists! Jetzt 1E9-Mitglied werden! Mehr zu ... Wird geladen... Cooler Artikel! Frühere Sessions von ... bei 1E9 Einloggen, um Favoriten zu speichern Format Tags ☆ ★ Hinzugefügt TBD Datum Stage Collapsible text is great for longer section titles and descriptions. It gives people access to all the info they need, while keeping your layout clean. Link your text to anything, or set your text box to expand on click. Write your text here... Details Frühere Sessions von ... bei 1E9 Event Format Tags TBD Datum Stage Collapsible text is great for longer section titles and descriptions. It gives people access to all the info they need, while keeping your layout clean. Link your text to anything, or set your text box to expand on click. Write your text here... Details Willst du als Speaker oder Partner beim Festval der Zukunft 2026 dabei sein? Schreib uns! Job, der Bot Weiter bei 1E9... 1E9-Event Button 1E9-Event Button Bilder von ... bei 1E9-Events
- European Space Elevator Challenge: Warum wir auf Weltraumaufzüge noch warten müssen | 1E9.community
Seit sechs Jahrzehnten verfolgen Studierende und Wissenschaftler eine Vision: Statt mit Raketen in den Orbit zu fliegen, wollen sie einen Aufzug ins All bauen. Diese Idee ist nicht nur eine ingenieurt... 24. Mai 2024 European Space Elevator Challenge: Warum wir auf Weltraumaufzüge noch warten müssen Seit sechs Jahrzehnten verfolgen Studierende und Wissenschaftler eine Vision: Statt mit Raketen in den Orbit zu fliegen, wollen sie einen Aufzug ins All bauen. Diese Idee ist nicht nur eine ingenieurtechnische Herausforderung, sondern verspricht auch eine umweltfreundlichere Alternative zur herkömmlichen Raumfahrt. Bei der European Space Elevator Challenge 2024 in München traten kürzlich vier Teams an, um ihre Konzepte für einen Weltraumaufzug zu präsentieren. Doch trotz der innovativen Ansätze , die in den Projekten stecken, zeigte die Challenge, dass es bis zu einem funktionsfähigen Weltraumaufzug noch ein langer Weg ist. Von Joanne Arkless In der ersten Aprilwoche fand an der Technischen Universität München in Garching ein bemerkenswerter Wettbewerb statt, der die Kreativität und das technische Geschick von Studierenden und Schüler:innen forderte. Die WARR-Gruppe für studentische Weltraumtechnologien lud internationale Teams zu einem anspruchsvollen Vorhaben ein: Vier Gruppen testeten ihre Modelle für Weltraumaufzüge an einem über 95 Meter hohen Kran. Der Wettbewerb war nicht nur eine Gelegenheit für die Teilnehmenden, ihre Fähigkeiten im Löten, Konstruieren und Programmieren zu demonstrieren, sondern auch eine Veranstaltung, die die Vielfalt und den Einfallsreichtum der nächsten Generation von Ingenieur:innen und Wissenschaftler:innen bewies. Ganz so glatt liefen die Durchgänge dann zwar noch nicht. Denn zwischen erfolglosen Starts, kaputten Motoren und überhitzten Akkus hatten die Teams schwer zu schaffen, vor allem wegen der anspruchsvollen Wetterbedingungen. Der starke Wind ließ das Seil unruhig hin und her schwingen, was die Situation erschwerte. Das plus individuelle technische Probleme der Gruppen führten dazu, dass ihre Aufzüge weniger hoch fuhren als erhofft. Doch trotz dieser Rückschläge bleibt die Faszination für Weltraumaufzüge bestehen. Wir erklären euch, wie ein solcher Aufzug die Raumfahrt nachhaltiger gestalten könnte, wie die Modelle der Teams entwickelt wurden und welche technischen Hürden noch überwunden werden müssen. Weltraumaufzug oder Space Elevator Zum Konzept des Weltraumaufzugs gehört eine Plattform über dem geostationären Orbit, einem Ort im All, an dem die Erdanziehungskraft und die Fliehkräfte der Erdrotation im Gleichgewicht sind. Ähnlich wie bei Fernsehsatelliten bleibt diese Plattform stets über derselben Position der Erde am Äquator. Zwischen der Plattform und der Erde würde dann ein starkes Seil gespannt werden, an dem Aufzüge Lasten in den Orbit befördern können. Mehr über die Geschichte und Möglichkeiten eines Weltraumaufzugs lest ihr in @Michael ’s Artikel: So luxuriös könnte ein Weltraumaufzug aussehen . EUSPEC: Ein Wettkampf der Weltraumaufzüge Zur European Space Elevator Challenge, kurz EUSPEC, kamen Teilnehmende aus München, Dresden, Wiesbaden und Japan zusammen und brachten ihre Modelle eines „Kletterers“ mit, die zeigen sollten, wie der Transport von Nutzlasten funktionieren könnte. Dass bei der Challenge vollständig ausgearbeitete Weltraumaufzüge gezeigt werden, erwartete niemand. Die EUSPEC hat vielmehr das Ziel, den Austausch, das Verständnis und die Weiterentwicklung von technischen Systemen zu unterstützen und das Konzept der breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Besonderen Wert wird bei den Aufzügen auf die Geschwindigkeit und Effizienz des Kletterers gelegt und die Nutzlast, die der Kletterer tragen kann. Zu den Anforderungen zählte, dass der Kletterer nicht mehr als 16 Kilogramm wiegen darf und aus Materialien wie Stahl, Aluminium oder Kohlefaser gefertigt ist. Außerdem war die Nutzung von Treibstoffen zum Auftrieb nicht erlaubt. Wir haben mit den Studierenden-Teams über ihre unterschiedlichen Herangehensweisen gesprochen. Modell 1: Der „Graksler “ der WARR-Gruppe an der TU München Ein Studierender mit dem Weltraumaufzug Graksler von WARR. Das erste Modell stammte von TUM WARR e.V., der Wissenschaftlichen Arbeitsgruppe für Raketentechnik und Raumfahrt an der Technischen Universität München. Die Gruppe gibt es seit den 1960er Jahren und sie arbeitet seit 2005 auch an Weltraumaufzügen. WARR-Vorstand Julian Sanktjohanser hat uns ein paar Fragen zu ihrem Modell beantwortet, das aufgrund der schwierigen Wetterbedingungen in diesem Jahr leider keinen Start schaffte. Wie habt ihr euren Elevator aufgebaut und wie unterscheidet sich der Aufbau von anderen Elevators? Julian: Unser „Graksler“, das ist bayerisch für „Kletterer“, hat ein Eigengewicht von 15 kg und soll später eine Payload, also eine Last, von 100 kg tragen können. Für den Wettbewerb musste das Gewicht aber verringert werden. Der Graksler unterscheidet sich nicht nur durch die Länge von über einem Meter und seines Gewichts von anderen Aufzügen, sondern auch durch den langen Radstand mit dem 3-Rad-Allrad-Antrieb. Er wird von einer Seite an das Seil montiert, anders als andere, die symmetrisch von beiden Seiten montiert werden. Unser Climber ist technologisch sehr weit fortgeschritten, da die Entwicklung nicht nur für die EUSPEC gemacht ist. Das bedeutet mehr Sensoren, Rechenleistung, Datenlogging und weitere Dinge, die im Wettbewerb nicht vorgeschrieben waren. Ein realer Climber muss irgendwann ohnehin noch deutlich mehr als 100 kg oder einen Astronauten, was wir uns als Ziel gesetzt haben, transportieren. Welche Vorteile bietet eure Bauweise? Julian: Unser langer Radstand bietet trotz der einseitigen Montage mehr Stabilität, und durch die drei großen angetriebenen Räder mehr Seil-Reibung, die nötig ist, um eine schwere Payload zu befördern. Was waren die größten technischen Herausforderungen für euch bei der EUSPEC? Julian: Die größte Herausforderung war es für uns, die Reibung am Seil aufzubauen. Dies ist auch eine der größten Aufgaben eines „echten“ Space Elevators. Leider haben wir es in der begrenzten Zeit der EUSPEC nicht geschafft, dieses Problem ausreichend zu lösen. Alle anderen Systeme haben zumindest im Wettbewerbsmodus funktioniert Was ist, abgesehen vom Seil, bei der Entwicklung von Space Elevators generell die größte Herausforderung? Julian: Das zweite große Problem ist die Energiespeicherung oder -übertragung. Hierbei müssen mehrere Megawatt zur Verfügung stehen, was über eine Strecke von 40.000 Kilometer nicht mit Batterien möglich ist. Diese Probleme beziehen sich lediglich auf den Kletterer, hierbei ist die Seilherstellung und Platzierung im Orbit noch nicht behandelt. Modell 2: Alpha Centauri aus Dresden Die zweite Gruppe, die bei der EUSPEC antrat, war Alpha Centauri, eine Untergruppe der Hochschulgruppe STAR Dresden an der Technischen Universität Dresden. STAR Dresden beschäftigt sich seit 2017 mit Raumfahrttechnologien und baut neben Weltraumaufzügen auch Raketen und Rover. Mit ihrem kleineren Modell setzte Alpha Centauri für die Challenge auf Einfachheit und Fehlervermeidung. Der Kletterer hatte einige Startprobleme, schaffte es in der letzten Wertungsfahrt aber doch noch einige Meter zu erklimmen. Der Space Elevator von Alpha Centauri der STAR Dresden Studierendengruppe. Wie habt ihr euren Elevator aufgebaut und wie unterscheidet sich der Aufbau von anderen Elevators? Aaron: Der vom Team Alpha Centauri entwickelte Kletterer ist für die knapp 100 Meter der EUSPEC konzipiert worden und weicht deshalb von einer realistischen Entwicklung eines Weltraumfahrstuhls ab. Angesichts der starken Einschränkungen in unseren Fertigungsmöglichkeiten und Ressourcen, war für uns die beste Strategie, den Aufbau so einfach wie möglich zu halten, um Fehlerquellen zu minimieren. Dies spiegelt sich insbesondere in der simplen Getriebelösung, der Umsetzung des Anpressdrucks an das Band mittels Schrauben und Federn sowie der Verwendung von handelsüblichen Kohlenstofffaserverstärkter Kunststoffprofilen, kurz CFK-Profilen, wider. Was waren die größten technischen Herausforderungen für euch bei der EUSPEC? Aaron: Die größte Herausforderung bestand in der Verwendung von selbstgeschriebenen, teilweise ungetesteten Softwarebibliotheken, da wir in diesem Bereich leider eine Wissenslücke im Team hatten. Modell 3: Das Kugelmodell aus Japan Aus Fujisawa, Japan reiste das Inoue Labs Team vom Shonan Institute of Technology an. Mit ihrem Kugelmodell gewannen sie bei der Veranstaltung den Readiness Award. Der Kletterer konnte sich mit einer Höhe von zehn Metern unter den Studierenden-Teams durchzusetzten. Der Space Elevator vom Shonan Institute of Technology, Japan. Wie habt ihr euren Elevator aufgebaut und wie unterscheidet sich der Aufbau von anderen Elevators? Shonan-Team: Unser Aufzug wurde so gebaut, dass er den Regulationen der EUSPEC entspricht, indem er beispielsweise eine bestimmte Menge an Gewicht tragen kann und Sensoren im Design integriert wurden. Unser Aufzug unterscheidet sich von den anderen durch sein rundes Design, welches grün und transparent ist und von der Erde selbst inspiriert wurde. Die runde Windschutzscheibe schützt die technischen Elemente vor versehentlichen Kollisionen. Was waren für euch die größten technischen Herausforderungen bei der EUSPEC? Shonan-Team: Wir sind der Natur nicht gewachsen gewesen. Leider kamen wir mit den Wetterbedingungen von Wind und Regen nicht zurecht. Was ist generell die größte Herausforderung bei der Umsetzung von Weltraumaufzügen? Shonan-Team: Ich denke, die größten zukünftigen Herausforderungen für Weltraumaufzüge, neben dem Seil, sind die Energieversorgung des Kletterers und die Geschwindigkeit der Bewegung. Wir müssen einen Kletterer entwerfen, der zum Beispiel von außen die Energiemenge bereitstellt, die erforderlich ist, um die Schwerkraft zu überwinden und lange Strecken zurückzulegen, sowie die Geschwindigkeit zu schaffen, um das Ziel schnell zu erreichen. Modell 4: Der „Lego-Elevator“ der Gutenbergschule Wiesbaden Das Schülerteam „Meier’s 11“ der Gutenbergschule Wiesbaden überzeugte ebenfalls mit seinem Modell und gewann einen Preis – und das alles mit einem Modell aus Legosteinen! In seinen Kursen für die MINT-Klasse begeistert Lehrer Andreas Meier seine Schüler:innen für Roboter und nahm bereits zum dritten Mal mit einem Team an der EUSPEC teil. Auch bei der Bavarian Space Elevator Challenge im bayerischen Hof konnte die Klasse schon Erfolge erzielen. Das Team Meiers 11 von der Gutenbergschule Wiesbaden und sein Lego-Kletterer. Das Team der Gutenbergschule war der absolute Überflieger bei der EUSPEC und erreichte in etwa 20 Meter. Damit sicherte sich das Team den Hauptpreis im Beginner’s Level der EUSPEC. Space Elevator: Die grüne Zukunft der Raumfahrt? Space Elevators sind eine faszinierende Vision für eine nachhaltige und erschwingliche Erschließung des Weltraums. Doch technische, finanzielle und politische Hürden stehen dieser Vision bisher noch im Weg. Die technischen Schwierigkeiten wurden bei der EUSPEC deutlich. Technisch gesehen fehlen bisher Materialien für Seile, die stark genug sind, um die Zugkräfte zu bewältigen, ohne unter ihrem eigenen Gewicht zu kollabieren. Finanziell wäre ein solches Megaprojekt mit aktuellen Technologien kaum vorstellbar, und politische Fragen zur Kontrolle des Zugangs zum Weltraum könnten zu Konflikten führen. Aber die Hoffnung auf eine grüne Zukunft der Raumfahrt mit Aufzügen ins All bleibt bestehen. Fortschritte in der Materialwissenschaft und eine zunehmende internationale Zusammenarbeit könnten eines Tages den Weg für die Verwirklichung eines Space Elevators ebnen. Weitere Artikel zum Thema Weltraumaufzüge: • So luxuriös könnte ein Weltraumaufzug aussehen • Mondstraßen, Alzheimerforschung und Raketen: Wie Münchner Studierende der WARR die Raumfahrt revolutionieren • Raumfahrt for Future: Jahresrückblick auf bemerkenswerte Projekte im Weltraum Loading... Joanne Arkless Geschäftsführung Rakete Fire Rakete 554 Cooler Artikel! Job, der Bot Das dürfen leider nur 1E9-Mitglieder. Anmelden Registrieren Werde 1E9-Mitglied, um diesen Artikel weiterzulesen! 1E9 bietet dir gut recherchierten Journalismus, Newsletter und Podcasts über Zukunftstechnologien, dazu inspirierende Events und eine Community von Menschen, die Zukunft gestalten wollen. Job, der Bot Mitglied werden! Anmelden Job, der Bot Wir freuen uns immer über Feedback, als Mitglied kannst du auch kommentieren. Gib Feedback! Mitglied werden! Nein Hi, ich bin Job, der Bot! Konntest du mit diesem Artikel etwas anfangen? Ja Job, der Bot Das freut mich zu hören! Darf ich fragen warum? Abschicken Leider gab es einen Fehler. Bitte probiere es später noch einmal! Zur Startseite comments debug Kommentare Anmelden Kommentar verfassen Kommentar verfassen Deine Meinung teilen Jetzt den ersten Kommentar verfassen. Weiter bei 1E9... Überschrift 3 Cooler Artikel! Überschrift 3 Button Artikel Überschrift 3 Button Cooler Artikel! Überschrift 3 Button Cooler Artikel! fb304c85-fc7c-455d-80b3-c33e65ce3043 698dd62a554bdca89841af1f
- KI-Bildgeneratoren: Wie ich meinen Chef mit Künstlicher Intelligenz zum Blade Runner machte | 1E9.community
Der Erfolg von Text-zu-Bild-Generatoren ist riesig. Millionen von Menschen nutzen Künstliche-Intelligenz-Werkzeuge wie Midjourney, DALL-E 2 und Stable Diffusion, um fantastische Bilder zu erzeugen. Da... 15. Dezember 2022 KI-Bildgeneratoren: Wie ich meinen Chef mit Künstlicher Intelligenz zum Blade Runner machte Der Erfolg von Text-zu-Bild-Generatoren ist riesig. Millionen von Menschen nutzen Künstliche-Intelligenz-Werkzeuge wie Midjourney, DALL-E 2 und Stable Diffusion, um fantastische Bilder zu erzeugen. Das offene Modell von Stable Diffusion kann sogar selbst trainiert und mit neuen Inhalten wie Gesichtern gespeist werden – und genau damit habe ich experimentiert. Dass es so einfach geht, ist sowohl inspirierend als auch erschreckend. Von Michael Förtsch Es ist bereits einige Jahre her, dass mich eine neue Technologie wirklich begeistert und gefangen genommen hat . Zumindest in einer Weise, die mich für Stunden vor den Rechner fesselte, um zu tüfteln, nachzulesen und mit meinen Experimenten wieder und wieder zu scheitern, ohne entnervt aufzugeben. Doch neue Text-to-Image-KIs haben genau das geschafft. Mit nur wenigen beschreibenden Worten lassen sich mit Midjourney, DALL-E 2, Stable Diffusion und anderen Programmen Bilder erzeugen, die überraschend kunstvoll, amüsant und sogar fotorealistisch wirken. Zumindest wenn ihnen der Mensch vor dem Computer die richtigen Worte einflüstert. Mit meiner Begeisterung bin ich keineswegs alleine. Vor allem das einfach zu nutzende und stilistisch sehr eigenwillige Midjourney soll mittlerweile zwischen drei und vier Millionen Nutzer haben, die Millionen von Bildern generieren. Eine nicht zu unterschätzende Mitschuld daran trägt wohl der Künstler Ryan Murdock . Der hatte Ende 2020 entdeckt, dass sich die Funktionalität des von OpenAI entwickelten KI-Systems CLIP – Contrastive Language–Image Pre-training –, das mit unzähligen Bildern trainiert wurde, um Objekte in Bildern zu identifizieren, umdrehen lässt. Eben um mittels Stichwörtern und Beschreibungen entsprechende visuelle Inhalte zu generieren. Die ersten Ergebnisse waren eher bescheiden . Aber die Entdeckung stand für alle sichtbar im Raum, wurde aufgegriffen und die Technik entwickelte sich rasant weiter – und tut es immer noch. Arnold Schwarzenegger als König in einem Ritterstreifen? Ja, mit Stable Diffusion ist das machbar. Anfang 2021 erschien die erste Fassung von OpenAIs DALL-E-Bildgenerator, der eher mäßig beeindruckte. Im April 2022 erschien der Nachfolger, dessen Bildkreationen dann allerdings für Staunen sorgten. Nur wenig später, im Juli 2022, startete Midjourney und im Oktober die erste Fassung von Stable Diffusion. Seitdem wurden die Modelle, die die Bildkreationen ermöglichen, immer wieder aufgerüstet mit mehr Bildern, neuen Einstellungen und länger trainiert. Überzeugendere, bessere und realistischere Ergebnisse sind damit möglich. Der Einfluss dieser Technik wird gewaltig sein und könnte die Kunst- und Kulturwelt drastisch verändern . Auch weil die Technik nicht ausschließlich auf den Servern irgendwelcher Unternehmen existiert, sondern auch von den Nutzern selbst aufgegriffen und weiterentwickelt wird. Adaptierung durch die Masse Die Text-zu-Bildgeneratoren Midjourney und DALL-E 2 sind Entwicklungen von Firmen. Hinter Midjourney steht das gleichnamige Forschungs- und Entwicklungslabor, das vom Informatiker David Holz gegründet wurde. Midjourney ist nur über den Chat-Dienst Discord zugänglich, herunterladen oder verändern lassen sich die Software und das KI-Model nicht. Das gleiche gilt für DALL-E 2 von OpenAI. Doch bei Stable Diffusion ist das anders. Es wurde ursprünglich als Projekt der Forschungsgruppe CompVis an der Ludwig-Maximilians-Universität München gestartet und dann mit den KI-Firmen Stability AI und Runway ML weiterentwickelt und veröffentlicht. Und das als Open-Source-Projekt, das jeder herunterladen und verändern kann. Genau dieser Open-Source-Status verhilft Stable Diffusion zu immer größerer Beliebtheit und hat das Entstehen einer sehr kreativen Gemeinschaft ermöglicht. Anders als bei DALL-E 2 und Midjourney gibt es etwa nicht nur einen zentralenDienst, über den die Text-zu-Bild-KI genutzt werden kann, sondern mittlerweile dutzende. Darunter sind professionelle Anbieter, aber auch Hobby- und Community-Projekte. Ebenso existieren unzählige Applikationen , die das KI-Model auf dem heimischen Rechner, verschiedenen Cloud-Diensten oder sogar auf dem Smartphone nutzbar machen. Vor allem aber gibt es eine wachsende Bibliothek an Modellen, die die ursprünglichen Stable-Diffusion-Modelle verändern und erweitern – und das sowohl auf spannende wie auch fragwürdige Weisen. Wolfgang Kerler als Agent K in Blade Runner 2049. Es gibt Modelle wie Redshift Diffusion , die mit zahlreichen Bildern von detaillierten 3D-Render-Modellen trainiert wurden und dadurch sehr plastische Bilder generieren. Modelle wie ChromaV5 wurden mit professionellen Portrait- und Landschaftsfotos, 3D- und 2D-Kunstwerken und Videospiel-Screenshots getuned. Außerdem existieren Versionen, die insbesondere darauf abziehen, realistische Erotik-Aufnahmen zu erstellen – und das auch mit den Gesichtern von Prominenten, Schauspielerinnen und Schauspielern. Das ist nicht ohne Kritik. Zahllose Modelle sind auch auf verschiedene Anime- und Manga-Stile spezialisiert – wirklich: es sind absurd viele! Nachdem ich die Community ein bisschen beobachtet hatte, wollte ich dann auch ein eigenes Modell entwickeln – eines mit einem bestimmten Stil, der mir besonders gefällt. Primär um zu erfahren, was möglich ist und wie schwer das tatsächlich ist. Also legte ich los. Ein Stable-Diffusion-Modell trainieren ist einfach Um herauszufinden, wie und wo man mit einem eigenen Stable-Diffusion-Model beginnt, schaute ich mir auf YouTube mehrere Tutorials an. Insbesondere grub ich mich aber durch zahlreiche Threads auf der Plattform Reddit, wo sich seit dem Erscheinen der ersten Fassung des Text-zu-Bildgenerators zahlreiche Menschen versammeln, debattieren und sich gegenseitig Ratschläge und Kritik geben. Manches davon war sehr hilfreich, anderes weniger. Klar war jedoch, dass Dienste, die es online erlauben, gegen kleine Beträge das eigene Gesicht in ein Online-Model zu trainieren, meinen Ansprüchen eher nicht genügen würden. Daher entschied ich mich, eine Implementierung von Stable Diffusion für den Google-Cloud-Computing-Dienst Colab zu nutzen. Diese wurde von einem unabhängigen Entwickler geschaffen und ist einfach bedienbar. Notwendig ist zum Start lediglich das Fast Stable Diffusion getaufte Programm und ein bereits heruntergeladenes und auf dem Google Drive abgelegtes Model – oder alternativ ein Konto bei der KI-Entwickler-Plattform Huggingface, die von den Stable-Diffusion-Entwicklern für die Veröffentlichung genutzt wird. Um das Model zu trainieren, braucht es ansonsten nicht sehr viel: jeweils etwa 15 bis 35 vielfältige Bilder der Personen oder Objekte, die dem Model hinzugefügt werden sollen. In meinem Fall: 1E9-Chefredakteur Wolfgang Kerler. Oder eben auch Bilder eines bestimmten Mal-, Zeichen- oder Fotografie-Stils – wie etwa die Optik der beiden Blade-Runner -Filme. Hier haben wir Tom Cruise in einem fiktiven Science-Fiction-Film. Die entsprechenden Bilder müssen lediglich in ein möglichst gleichseitiges Format – wie 512 mal 512 Pixel – zugeschnitten und konkret beispielsweise als „Wolfgang Kerler (01)“, „Wolfgang Kerler (02)“ und so weiter bezeichnet werden. Mittels der Applikation werden sie hochgeladen und anschließend in das Model hinein-trainiert . Das kann etwas dauern. Die Bilder werden nacheinander in einzelnen Schritten verarbeitet. Das ist rechen- und zeitaufwendig. In der Community haben sich 200 Schritte pro Bild als gutes Maß erwiesen. Werden 20 Bilder genutzt, wären das 4.000 Schritte. Das sind bei der Nutzung des Premium-Dienstes von Google Colab rund zweieinhalb bis drei Stunden. Aber das Warten lohnt. Erschreckend glaubhafte Bilder Das fertige Model kann direkt nach dem Training in der App genutzt werden. Das geht mittlerweile über eine aufgeräumte Nutzeroberfläche. Meine ersten Ergebnisse waren schon durchaus vorzeigbar. Stable Diffusion zeichnete „Wolfgang Kerler as astronaut“ oder „Wolfgang Kerler as cowboy“, wobei sein Gesicht erkennbar, aber nicht immer wirklich überzeugend und noch etwas unschärfer wirkte als der Rest des Körpers. Auch der von mir ein-trainierte Stil ließ sich mit einem entsprechenden Token, also dem Schlagwort, das ich in den Dateien dafür gesetzt hatte, aktivieren. Wobei auch hier die Ergebnisse sichtbar, aber nicht gänzlich stimmig waren. Ich ließ das Modell daher für einige Stunden weiter trainieren – mit einigen zusätzlichen Bildern. Nicht nur von Wolfang Kerler, sondern auch einigen weiteren Personen. Und das durchaus mit Erfolg. Nach einigen Tausend Durchläufen zeichnet Stable Diffusion mit den richtigen Prompts durchaus beeindruckende Aufnahmen von Wolfgang Kerler und mehreren Schauspielern, die ich in das Model eingebettet habe. Es zeichnet sie als Ritter, Astronauten, Cyberpunk-Krieger oder dank dem an-trainierten Style als Blade-Runner -Charaktere, die so durchaus auch auf der Leinwand zu sehen sein könnten. Nicht immer ist die Optik perfekt. Oft zeigen sich kleine Fehler und merkwürdige Artefakte – etwa in Form von Jacken, die zu viele Reißverschlüsse haben oder Ohrringen, die keine klar erkennbare Form haben. Aber manche der Bilder sind erstaunlich glaubhaft und detailreich. In Teilen erscheinen sie sogar verstörend realistisch. Theoretisch lässt sich so ziemlich jede Person in ein Stable-Diffusion-Modell trainieren. Derartige Ergebnisse sehen einige Forscher und Tech-Experten durchaus als Gefahr. Auch wenn Fotos und Bilder schon immer manipuliert werden konnten, können solche KI-Werkzeuge das Herstellen von Fakes zu einer geradezu mühelos einfachen Arbeit machen. Sie könnten dazu führen, dass die Macht des fotografischen Beweises in Frage gestellt werden muss, schreibt etwa der auf Bildforensik spezialisierte Informatiker Hany Farid . „Ich und andere Forscher werden weiterhin forensische Techniken entwickeln müssen, um echte Bilder von Fälschungen zu unterscheiden“, so der Informatiker. „Die Regulierungsbehörden müssen ernster nehmen, wie diese Technologien als Waffe gegen Einzelpersonen, Gesellschaften und Demokratien eingesetzt werden.“ Werkzeug für die Desinformation Tatsächlich ließen sich schon mit dem von mir trainierten Modelle durchaus Bilder erstellen, die die betreffenden Personen in unangenehmen Situationen zeigen oder für kompromittierende Zwecke eingesetzt werden können. Es könnten damit Bilder gefälscht werden, die eine Person beim Fremdgehen oder bei illegalen oder zweifelhaften Aktivitäten zeigen. Sie ließen sich für das Anlegen von gefälschten Social-Media- oder Dating-App-Accounts nutzen. Manchmal braucht es für solche Bilder nicht einmal böse Absicht. Selbst das Eintippen von eigentlich harmlosen Prompts kann hin und wieder dazu führen, dass Stable Diffusionen zufällig Bilder kreiert, die Menschen ohne Oberteil oder Hose darstellen – wenn auch nicht unbedingt in allzu glaubhafter oder überzeugender Manier. Das kann witzig, aber auch irritierend sein. Der US-Tech-Journalist Benj Edwards hat das Problem auch identifiziert und mit einer ebenso mittels KI geschaffenen Person erforscht . Er hat getestet, wie einfach es ist, kompromittierende Bilder herzustellen. Es ist einfach. „Man schätzt, dass weltweit über vier Milliarden Menschen soziale Medien nutzen“, so Edwards. „Wenn einer von ihnen eine Handvoll öffentlicher Fotos online hochgeladen hat, ist er anfällig für diese Art von Angriff durch eine ausreichend motivierte Person. Ob es tatsächlich passiert oder nicht, ist von Person zu Person sehr unterschiedlich, aber jeder sollte wissen, dass das von nun an möglich ist.“ Er argumentiert, dass vor allem Teenager und Kinder schnell zu einem Opfer dieser Technologie werden könnten. Sie könnte für Mobbing und schlimmeres genutzt werden. Ein Standbild aus einem Film, oder doch nur ein KI-Bild? Das lässt sich manchmal nicht so einfach sagen. Diese Warnung ist nicht unberechtigt. In dedizierten Foren und Chat-Gruppen werden bereits gefälschte pornographische Bilder von normalen Personen, Schauspielerinnen, Schauspielern und Anime-, Manga- und Videospielcharakteren getauscht. Ebenso gibt es Angebote von Personen, gegen Geld derartige Fake-Bilder von gewünschten Menschen anzufertigen. Ganz ähnlich wie es bereits bei Deepfakes der Fall ist. Demokratisierung der bildenden Kunst? Viele Künstler und Kreative, die sich mit der Technologie befassen und sie für ihre Arbeit adaptieren, warnen dennoch davor, KI-Bild-Maschinen pauschal als Gefahr oder Bedrohung zu sehen. Schließlich hätten auch Werkzeuge wie Photoshop und Deepfakes ein enormes Missbrauchspotential mitgebracht – das auch genutzt wurde und wird, bisher aber nicht zu Katastrophen geführt hat. Auch wenn das Missbrauchspotential unwiderlegbar ist und einer gesellschaftlichen Debatte bedarf, würde ich mich den Künstlern anschließen. Denn das kreative Potential der Technologie ist enorm. Mit Text-zu-Bildgeneratoren wird das Erschaffen von komplexen und ansprechenden Bildern erstmals für viele Menschen realisier- und erfahrbar. Ihnen wird eine neue Möglichkeit eröffnet, sich auf visuelle Weise auszudrücken und eigene Werke zu erschaffen. Damit wird einer riesigen Zahl an Personen die Möglichkeit gegeben, in einem bislang begrenzten Kunst- und Kulturbereich teilzuhaben. Werkzeuge wie Midjourney, Stable Diffusion, DALL-E 2 und andere führen zu einer massiven Demokratisierung der bildenden Kunst – und vor allem der Popkultur. Denn es sind nicht zuletzt die Erzeugnisse der popkulturellen Welt, die die Modelle der KI-Bildgeneratoren antreiben: Filme, Comics, Fan-Art, Fantasy- und Science-Fiction-Illustrationen sind ein integraler Bestandteil der Data Sets, die in die Machine-Learning-Algorithmen gespeist werden. Es wird möglich zu erkunden, wie der Kultfilm Tron ausgehen hätte, wenn ihn der eigensinnige Regisseur Alejandro Jodorowsky gedreht hätte . Oder wie wohl ein gemeinsamer Film vom Alien -Designer HR Giger und dem Muppet-Show -Erfinder Jim Henson aussähe . Es sind fantastische Welten, die da entstehen. Ja, auch als Ritter macht Wolfgang eine gute Figur. Jedoch ist das Bild nicht ohne Makel, … das rechte Auge zeigt beim genauen Hinschauen eine verformte Iris. Auch das schafft Probleme und sorgt für Kritik. Denn es stellt sich durchaus die Frage, wem ein Stilistik gehört und ob es so einfach sein sollte, zum Beispiel die so eigene Inszenierung und Optik der Wes-Anderson-Filme über einen Automatismus wie einen KI-Generator zu nutzen und zu mischen. Ist es etwas wirklich Neues, das da entsteht? Ist das Kunst, Original, Kopie oder Plagiat? Auch hier halte ich pure Ablehnung, Furcht und Angst vor der Technik und ihrem Einfluss für die falsche Reaktion. Ich sehe diese Entwicklung derzeit als einen weiteren – wenn auch sehr großen – Schritt in der Remix-Kultur, wie sie Dirk von Gehlen bereits vor Jahren beschrieben hat . Doch auf jeden Fall ruft all das nach einer gesellschaftlichen und kulturellen Verhandlung. Die KI-Generatoren sind aber nicht nur Remix-Maschinen, sondern auch Co-Schöpfer gänzlich neuer Werke, Arbeitsweisen und ganzer Gemeinschaften. Auf Twitter, Instagram, Reddit, Tumblr und anderen Plattformen werden jetzt schon tagtäglich Tausende von KI-Bildwerken getauscht – auch von mir . Nicht selten werden diese Bilder aufgriffen, weiterverarbeitet, von anderen neu-generiert und interpretiert. Es haben sich schon jetzt Zirkel von KI-Künstlern zusammengefunden, die gemeinsam an Werken und Modellen arbeiten und dadurch eine neue Form der künstlerischen Kollaboration erproben. Sie speisen ihre Stile in Modelle, lassen andere damit spielen; mischen Stile zusammen, erschaffen fiktive Protagonisten für ihre Bilder und vieles mehr. Ob KI-Bild-Werkzeuge ein Erfolg werden, diese Frage stellt sich gar nicht mehr. Sie sind es bereits. Nur wie wir letztlich mit ihnen umgehen, wie sie unsere Kultur-, Kunst- und Popkultur-Welt prägen, das muss sich noch zeigen. Loading... Michael Förtsch Leitender Redakteur Rakete Fire Rakete 554 Cooler Artikel! Job, der Bot Das dürfen leider nur 1E9-Mitglieder. Anmelden Registrieren Werde 1E9-Mitglied, um diesen Artikel weiterzulesen! 1E9 bietet dir gut recherchierten Journalismus, Newsletter und Podcasts über Zukunftstechnologien, dazu inspirierende Events und eine Community von Menschen, die Zukunft gestalten wollen. Job, der Bot Mitglied werden! Anmelden Job, der Bot Wir freuen uns immer über Feedback, als Mitglied kannst du auch kommentieren. Gib Feedback! Mitglied werden! Nein Hi, ich bin Job, der Bot! Konntest du mit diesem Artikel etwas anfangen? Ja Job, der Bot Das freut mich zu hören! Darf ich fragen warum? Abschicken Leider gab es einen Fehler. Bitte probiere es später noch einmal! Zur Startseite comments debug Kommentare Anmelden Kommentar verfassen Kommentar verfassen Deine Meinung teilen Jetzt den ersten Kommentar verfassen. Weiter bei 1E9... Überschrift 3 Cooler Artikel! Überschrift 3 Button Artikel Überschrift 3 Button Cooler Artikel! Überschrift 3 Button Cooler Artikel! b0f65f09-2bc0-427c-80b0-140fecd28726 698f3e59ec9bf7f4acf6e1a5
- Die European Moonport Company soll Europas Raketenbahnhof auf dem Mond bauen | 1E9.community
Ein neuer Wettlauf zum Mond hat begonnen. Damit Europa dabei nicht hintenansteht, wurde eine neue Tochterfirma des deutschen ... 2. März 2026 Die European Moonport Company soll Europas Raketenbahnhof auf dem Mond bauen Ein neuer Wettlauf zum Mond hat begonnen. Damit Europa dabei nicht hintenansteht, wurde eine neue Tochterfirma des deutschen Luft- und Raumfahrtunternehmens OHB in Bayern gegründet: die European Moonport Company. Sie soll der europäischen Raumfahrt auf dem Erdtrabanten eine Heimat bieten. Von Michael Förtsch Es erinnert durchaus an ein Motiv, wie es auf dem Cover eines Science-Fiction-Romans zu sehen sein könnte. Da ist ein Bau mit einer geodätischen Kuppel, der von einem verglasten Ring und einem Schutzwall aus Beton umgeben ist. Auf einem Hügel befinden sich riesige Solarpaneele und Antenneninstallationen. Dann sind da noch drei kreisrunde Landeplätze für Raumfahrzeuge. Dazwischen verlaufen graue Straßen, auf denen sechsrädrige Fahrzeuge kreisen. Diese beispielhafte Vision eines europäischen Raketenbahnhofs auf dem Mond zeigt das Modell, das die European Moonport Company in Kooperation mit Luftfahrt- und Logistikexperten des Flughafens München ausgearbeitet hat. „Wie nah man dem kommt, müssen wir dann sehen. Das ist von vielen Faktoren abhängig“, erklärt Sabine von der Recke, die Leiterin der European Moonport Company, gegenüber 1E9. Weit weg von einem echten Moonport sei die Miniatur aber nicht. Hinter der European Moonport Company steht der Bremer Raumfahrt- und Technologiekonzern OHB. Dieser ging vor über 40 Jahren aus der Firma Otto Hydraulik Bremen hervor, die ursprünglich Hydraulik- und Elektroniksysteme für Schiffe fertigte. Heute baut OHB hochmoderne Satelliten und Raumsonden wie ExoMars sowie Teile für Ariane-Raketen. Zudem arbeitet das Unternehmen am geplanten Mondlander Argonaut für die Europäische Raumfahrtagentur ESA. Wie Sabine von der Recke berichtet, beschäftigt sich OHB daher bereits seit einigen Jahren mit der Idee einer dauerhaften Präsenz auf dem Mond. „Dabei kommt man schnell zu dem Punkt, dass wir natürlich nicht nur einmal, sondern immer wieder dorthin wollen“, bestärkt die European-Moonport-Company-Chefin. „Und da kommen wir zum Konzept eines Flughafens – oder eben eines Moonports.“ Aber eben nicht irgendeines Moonports, sondern eines europäischen Moonports. Denn wie Sabine von der Recke sagt, haben sich die Spielregeln der Raumfahrt in den letzten Jahren geändert. Die politische Ausrichtung der USA hat sich dramatisch verschoben, wodurch sich auch die Verlässlichkeit der NASA und der US-Raumfahrtindustrie als Partner verändert hat. Man habe sich „zu lange von den Amerikanern abhängig gemacht”. Hinzu kommt, dass neben den USA auch China und Russland zum Mond wollen –um selbst eine dauerhafte Präsenz auf dem Erdtrabanten zu etablieren. „Wir können nicht einfach das Recht des Stärkeren gelten lassen, wenn es um den neuen Wettlauf zum Mond geht“, sagt Sabine von der Recke. „Wenn wir unsere europäischen Werte bei einer Rückkehr zum Mond gesichert wissen wollen, dann müssen wir uns entsprechend aufstellen und dafür sorgen, dass wir das mit eigenen Partnern erreichen können.“ Eine enorme Anstrengung Die Idee eines Mondbahnhofs ist das eine. Die Planung, der Bau und die Inbetriebnahme sind jedoch eine ganz andere Sache. Da ist Sabine von der Recke ganz offen. „Das alles wird natürlich eine enorme Anstrengung“, sagt sie. Bevor überhaupt irgendetwas auf der Mondoberfläche passieren könne, brauche es viel Forschung und Entwicklung sowie unzählige Studien. „Wo ist eigentlich der richtige Ort für einen Moonport? Welches Material und welche Maschinen müssen wir am Anfang hochbringen? Welche Baustoffe können vor Ort gewonnen und auf welche Weise verarbeitet werden?“, nennt Sabine von der Recke einige der zu klärenden Fragen. „Was sind dabei die Herausforderungen? Welche Probleme können Temperatur, Strahlung und das Regolith, also der Mondstaub, machen? Was kann alles von Robotern erledigt werden – wofür braucht es dann Menschen?“ Ein Modell des möglichen Moonports. Erarbeitet wurde dieses zusammen mit Experten des Flughafens München. © OHB All diese Fragen und Hindernisse soll die European Moonport Company keineswegs allein beantworten und bewältigen. „Exploration ist immer ein Teamsport“, sagt Sabine von der Recke. „Ein Grund für die Gründung war die Absicht, verschiedenste Kompetenzen zu bündeln und offen für andere zu sein.“ Denn auch wenn die Firma und ihr Mutterunternehmen OHB viel Know-how und technologische Fähigkeiten vereinen, braucht es für eine solch monumentale Aufgabe zahlreiche Mitstreiter aus Europa – und darüber hinaus. Daher soll das Unternehmen auch als Knotenpunkt und Innovationszentrum für ein Ökosystem aus Denkern, Ingenieuren und Machern dienen. Das Gleiche gilt für den Betrieb und die Nutzung des Moonports. Die Kernaufgabe der European Moonport Company sei es, den Raketenbahnhof auf dem Mond als Infrastruktur zu realisieren und damit anderen die Möglichkeit zu geben, auf dem Mond tätig zu werden. „Es gibt Firmen und Institutionen, die bereits jetzt auf der Erde in ihren Tätigkeitsfeldern sehr erfolgreich sind und auch auf dem Mond erfolgreich sein könnten“, sagt Sabine von der Recke. „Wir sehen unsere Aufgabe darin, diesen Unternehmen die Möglichkeiten zu geben und sie dabei zu unterstützen, diese Pläne umzusetzen.“ Als Beispiel nennt die Raumfahrtmanagerin den Bergbau. Die European Moonport Company könne dabei helfen, „die spezialisierten Arbeitsgeräte und Maschinen mondtauglich zu machen“. Auch bei Erfolgs- und Gefahrenanalysen könne das Unternehmen beratend tätig werden. Denn: „Der Mond ist keine Umgebung, in der es wahnsinnig kuschelig ist“, sagt sie. „Da muss man gut vorbereitet sein.“ Die European Moonport Company meint es ernst Laut Sabine von der Recke könnte ein europäischer Moonport irgendwann ein belebter Ort werden. Denn obwohl der Mond karg und leer ist, sei er für viele von großem Interesse. „Wir sind überzeugt, der Mond sollte allen offenstehen“, sagt sie. Diese Einstellung hat auch ganz pragmatische Gründe. Denn Wissenschaft und Forschung können die Raumfahrtambitionen der Menschheit leider nicht alleine finanzieren und vorantreiben, sagt die Raumfahrtmanagerin. Es brauche auch Unternehmen und Wertschöpfung auf dem Erdtrabanten. Neben dem Abbau von Rohstoffen wie Helium-3 oder Titan sei „natürlich der Tourismus das Naheliegendste“, was die Rückkehr zum Mond antreiben könnte, sagt Sabine von der Recke. „Wenn sich der Mensch etwas Neues erschließt, dann gibt es bei vielen den Drang und die Neugier, sich das anschauen und erleben zu wollen.“ So einige wären bereit, viel dafür zu zahlen, um den Weltraum zu erleben und den Fuß dorthin zu setzen, wo bislang nur wenige Menschen waren. Selbst wenn es kein Luxusausflug wäre, sondern eher wie ein Besuch der Neumayer-Station in der Antarktis. Aber auch die Produktion bestimmter Materialien, die Erzeugung von Solarstrom sowie der Aufbau und Betrieb von Rechen- und Datenzentren wären auf dem Mond und damit innerhalb der Infrastruktur eines Moonports möglich. Letztlich diene all das aber auch einem höheren Zweck, wie Sabine von der Recke betont. Sie ist fest von der Eroberung des Weltraums durch den Menschen und der Entwicklung von Raumfahrttechnologie überzeugt. „Der Raum um unsere Erde hat eine große Relevanz“, sagt sie und fügt hinzu: „Ich bin froh, dass wir in Deutschland und Europa endlich erkannt haben, dass auch wir uns darum kümmern müssen.“ Tatsächlich soll es mit dem europäischen Mondraketenbahnhof vergleichsweise schnell gehen. „So um 2030, 2032 sollte bereits etwas passieren“, sagt Sabine von der Recke. „Das ist der Plan.“ Was genau zu diesem Zeitpunkt passieren wird, wann der Moonport in den aktiven Bau gehen könnte und wann die ersten Menschen dort landen und arbeiten werden, das lasse sich bisher aber noch nicht genau sagen. Auch weil es von Kooperationen und auch dem Geld abhänge. „Wenn uns die ESA jetzt konkret beauftragen würde, dann würde das sicher schneller gehen“, lacht Sabine von der Recke. Aber auch so nehme die European Moonport Company ihren Namen und ihren Auftrag ernst. „Das alles ist keine fixe Idee, kein Trend für uns, das ist bei uns intrinsisch“, sagt sie. „Der Mond ist uns wichtig. Es ist auch persönlich: Mich hat der Mond schon immer fasziniert und interessiert. Er ist immer da, er ist Teil unseres Lebens, und das spornt natürlich an.“ Loading... Michael Förtsch Leitender Redakteur Rakete Fire Rakete 554 Cooler Artikel! Job, der Bot Das dürfen leider nur 1E9-Mitglieder. Anmelden Registrieren Werde 1E9-Mitglied, um diesen Artikel weiterzulesen! 1E9 bietet dir gut recherchierten Journalismus, Newsletter und Podcasts über Zukunftstechnologien, dazu inspirierende Events und eine Community von Menschen, die Zukunft gestalten wollen. Job, der Bot Mitglied werden! Anmelden Job, der Bot Wir freuen uns immer über Feedback, als Mitglied kannst du auch kommentieren. Gib Feedback! Mitglied werden! Nein Hi, ich bin Job, der Bot! Konntest du mit diesem Artikel etwas anfangen? Ja Job, der Bot Das freut mich zu hören! Darf ich fragen warum? Abschicken Leider gab es einen Fehler. Bitte probiere es später noch einmal! Zur Startseite comments debug Kommentare Anmelden Kommentar verfassen Kommentar verfassen Deine Meinung teilen Jetzt den ersten Kommentar verfassen. Weiter bei 1E9... Überschrift 3 Cooler Artikel! Überschrift 3 Button Artikel Überschrift 3 Button Cooler Artikel! Überschrift 3 Button Cooler Artikel! 801bf3ea-af88-4371-9920-a5996cae6061 69a54fe451b11cfaff014d9a
- Karl Briegel, QTAS | Events | 1E9.community
Karl Briegel is a co-founder of QTAS, a startup developing quantum sensors to revolutionize how we detect and treat cancer. Originally trained in chemistry, Karl transitioned into experimental quantum physics during his graduate studies, pursuing a PhD in quantum metrology. He focuses on turning advanced science into practical medical tools. Karl is especially interested in how quantum technology can enable earlier detection and more precise treatments – quietly reshaping healthcare through innovation. Community Speaker Profile Karl Briegel Co-CTO QTAS Website Karl Briegel is a co-founder of QTAS, a startup developing quantum sensors to revolutionize how we detect and treat cancer. Originally trained in chemistry, Karl transitioned into experimental quantum physics during his graduate studies, pursuing a PhD in quantum metrology. He focuses on turning advanced science into practical medical tools. Karl is especially interested in how quantum technology can enable earlier detection and more precise treatments – quietly reshaping healthcare through innovation. < Previous Overview Next > Komm zum Festival der Zukunft 2026 vom 2. - 5. Juli in München! Support your local optimists! Jetzt 1E9-Mitglied werden! Mehr zu ... Wird geladen... Cooler Artikel! Frühere Sessions von ... bei 1E9 Einloggen, um Favoriten zu speichern Format Tags ☆ ★ Hinzugefügt TBD Datum Stage Collapsible text is great for longer section titles and descriptions. It gives people access to all the info they need, while keeping your layout clean. Link your text to anything, or set your text box to expand on click. Write your text here... Details Frühere Sessions von ... bei 1E9 Event Format Tags TBD Datum Stage Collapsible text is great for longer section titles and descriptions. It gives people access to all the info they need, while keeping your layout clean. Link your text to anything, or set your text box to expand on click. Write your text here... Details Willst du als Speaker oder Partner beim Festval der Zukunft 2026 dabei sein? Schreib uns! Job, der Bot Weiter bei 1E9... 1E9-Event Button 1E9-Event Button Bilder von ... bei 1E9-Events
- Franziska Ruppert, IHK für München und Oberbayern | Events | 1E9.community
As a project manager at the Chamber of Commerce and Industry in Munich, Franziska is passionate about bringing the digital transformation of Germany's public administration to the next level. Community Speaker Profile Franziska Ruppert Project Manager IHK für München und Oberbayern Website As a project manager at the Chamber of Commerce and Industry in Munich, Franziska is passionate about bringing the digital transformation of Germany's public administration to the next level. < Previous Overview Next > Komm zum Festival der Zukunft 2026 vom 2. - 5. Juli in München! Support your local optimists! Jetzt 1E9-Mitglied werden! Mehr zu ... Wird geladen... Cooler Artikel! Frühere Sessions von ... bei 1E9 Einloggen, um Favoriten zu speichern Format Tags ☆ ★ Hinzugefügt TBD Datum Stage Collapsible text is great for longer section titles and descriptions. It gives people access to all the info they need, while keeping your layout clean. Link your text to anything, or set your text box to expand on click. Write your text here... Details Frühere Sessions von ... bei 1E9 Event Format Tags TBD Datum Stage Collapsible text is great for longer section titles and descriptions. It gives people access to all the info they need, while keeping your layout clean. Link your text to anything, or set your text box to expand on click. Write your text here... Details Willst du als Speaker oder Partner beim Festval der Zukunft 2026 dabei sein? Schreib uns! Job, der Bot Weiter bei 1E9... 1E9-Event Button 1E9-Event Button Bilder von ... bei 1E9-Events
- Allison Dring, Made of Air GmbH | Events | 1E9.community
#RESPOND #Startup #Sustainability Allison Dring is CEO and Co Founder of Made of Air, a company producing carbon negative materials for manufacturing. She is an experienced entrepreneur, initiating climate positive technologies and applying them to real world building applications. As Co Founder of Elegant Embellishments, she invented and manufactures proslve370e, an award winning facade module that reduces urban air pollution. She is a regular speaker on topics involving technology and the environment, including a 2013 TEDx Berlin talk entitled "Ornament & Climate", and serves as Advisory Board Member for Creating Urban Tech Berlin and the The Lifeboat Foundation. Community Speaker Profile #RESPOND #Startup #Sustainability Allison Dring Co Founder & CEO Made of Air GmbH Website Allison Dring is CEO and Co Founder of Made of Air, a company producing carbon negative materials for manufacturing. She is an experienced entrepreneur, initiating climate positive technologies and applying them to real world building applications. As Co Founder of Elegant Embellishments, she invented and manufactures proslve370e, an award winning facade module that reduces urban air pollution. She is a regular speaker on topics involving technology and the environment, including a 2013 TEDx Berlin talk entitled "Ornament & Climate", and serves as Advisory Board Member for Creating Urban Tech Berlin and the The Lifeboat Foundation. #RESPOND #Startup #Sustainability < Previous Overview Next > Komm zum Festival der Zukunft 2026 vom 2. - 5. Juli in München! Support your local optimists! Jetzt 1E9-Mitglied werden! Mehr zu ... Wird geladen... Cooler Artikel! Frühere Sessions von ... bei 1E9 Einloggen, um Favoriten zu speichern Format Tags ☆ ★ Hinzugefügt TBD Datum Stage Collapsible text is great for longer section titles and descriptions. It gives people access to all the info they need, while keeping your layout clean. Link your text to anything, or set your text box to expand on click. Write your text here... Details Frühere Sessions von ... bei 1E9 Event Format Tags TBD Datum Stage Collapsible text is great for longer section titles and descriptions. It gives people access to all the info they need, while keeping your layout clean. Link your text to anything, or set your text box to expand on click. Write your text here... Details Willst du als Speaker oder Partner beim Festval der Zukunft 2026 dabei sein? Schreib uns! Job, der Bot Weiter bei 1E9... 1E9-Event Button 1E9-Event Button Bilder von ... bei 1E9-Events
- Jeff Bezos ist nun ein Astronaut | 1E9.community
Nur wenige Tage nach Richard Branson ist nun auch Amazon-Gründer Jeff Bezos in den Weltraum gestartet. Allerdings nicht mit einem Raketenflugzeug, sondern mit einer Kapsel an der Spitze einer Rakete.... 20. Juli 2021 Jeff Bezos ist nun ein Astronaut Nur wenige Tage nach Richard Branson ist nun auch Amazon-Gründer Jeff Bezos in den Weltraum gestartet. Allerdings nicht mit einem Raketenflugzeug, sondern mit einer Kapsel an der Spitze einer Rakete. Von Michael Förtsch Um 15:12 Uhr deutscher Zeit zündete die vom Raumfahrtunternehmen Blue Origin entwickelte Rakete New Shepard auf einem Gelände im texanischen Van Horn ihre Triebwerke und schoss in die Höhe. An der Spitze trug sie dabei eine Kapsel, die RSS First Step getauft wurde. In ihr saßen der Amazon- und Blue-Origin Gründer Jeff Bezos, sein Bruder Mark Bezos, die 82-jährige Pilotin Wally Funk und der 18-jährige Niederländer Oliver Daemen. Daemen war der Flug von seinem Vater, einem Investmentbanker, geschenkt worden. Eigentlich hatte ein unbekannter Gewinner den Platz bei einer Auktion für 28 Millionen US-Dollar ersteigert, sagte aber aus Termingründen ab. Nach dem Start stieg die Rakete mit bis zu 3.700 Kilometern pro Stunde in den Himmel. Nach drei Minuten und in rund 75 Kilometern Höhe stoppten die Triebwerke und die Kapsel trennte sich ab. Von da an Flog die RSS First Step selbstständig in 105 Kilometer Höhe, um dann rund vier Minuten in der Schwerelosigkeit zu verharren. Dort konnten die Passagiere sich abschnallen und umher schweben. Damit sind Jeff und Mark Bezos nach Definition der Luftfahrtvereinigung Fédération Aéronautique Internationale offiziell Astronauten. Wally Funk ist zudem nun die offiziell älteste Astronautin und Oliver Daemen der jüngste Astronaut. Nach insgesamt 7 Minuten und 27 Sekunden kehrte die Rakete eigenständig auf einen Landeplatz zurück. Nach knapp acht Minuten segelte auch die Kapsel an drei Fallschirmen zur Erde und setzte um 15:23 Uhr auf dem Boden auf. Insgesamt 10 Minuten und 30 Sekunden dauerte damit der Ausflug von Bezos und seinen Gästen, die über Funk bestätigten, dass sie eine „unglaubliche Reise“ hinter sich und „den besten Tag aller Zeiten“ gehabt hätten. Nur wenige Minuten nach dem Aufsetzen wurden die Raumfahrer von einem Team aus der Kapsel geborgen. Tausende Interessenten Der Flug von Bezos und seinen Passagieren ist nicht ohne Kritik. Denn die Rakete New Shepard und zugehörige Raumkapsel transportierten erstmals überhaupt Menschen. Aus Sicht von Kritikern ist es jedoch unverantwortlich, bei einem solchen Erstflug einfache Passagiere mitzunehmen, die nicht auf einen möglichen Fehlschlag vorbereitet sind. Das Raumfahrtunternehmen Virgin Galactic etwa hatte mehrere Testflüge mit einer reinen Testpilotenmannschaft durchgeführt, bevor es als sicher genug für den kommerziellen Flugbetrieb eingeschätzt wurde . Bereits im Herbst soll Blue Origin zwei weitere Flüge durchführen. Ohne Bezos, aber mit zahlenden Kunden, die sich bereits vor Jahren auf eine Warteliste setzen ließen. Insgesamt sollen über 7.500 Menschen bei dem Raumfahrtunternehmen Interesse an einen Flug angemeldet haben. Wie viele davon auch einen reserviert haben, ist nicht bekannt. Beim Konkurrenten Virigin Galactic sollen über 600 bezahlte Reservierungen vorliegen. Loading... Michael Förtsch Leitender Redakteur Rakete Fire Rakete 554 Cooler Artikel! Job, der Bot Das dürfen leider nur 1E9-Mitglieder. Anmelden Registrieren Werde 1E9-Mitglied, um diesen Artikel weiterzulesen! 1E9 bietet dir gut recherchierten Journalismus, Newsletter und Podcasts über Zukunftstechnologien, dazu inspirierende Events und eine Community von Menschen, die Zukunft gestalten wollen. Job, der Bot Mitglied werden! Anmelden Job, der Bot Wir freuen uns immer über Feedback, als Mitglied kannst du auch kommentieren. Gib Feedback! Mitglied werden! Nein Hi, ich bin Job, der Bot! Konntest du mit diesem Artikel etwas anfangen? Ja Job, der Bot Das freut mich zu hören! Darf ich fragen warum? Abschicken Leider gab es einen Fehler. Bitte probiere es später noch einmal! Zur Startseite comments debug Kommentare Anmelden Kommentar verfassen Kommentar verfassen Deine Meinung teilen Jetzt den ersten Kommentar verfassen. Weiter bei 1E9... Überschrift 3 Cooler Artikel! Überschrift 3 Button Artikel Überschrift 3 Button Cooler Artikel! Überschrift 3 Button Cooler Artikel! 07007667-b4de-430c-a487-72cfe2c2b994 6992e2907ecf4e1c5f038f85












