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19. Februar 2021

Das 1E9-Themenspecial: KI, Verantwortung und Wir


Eine Technologie, für die es bis heute keine eindeutige Definition gibt, erobert unsere Welt: Künstliche Intelligenz. Sie hat das Potential unser Leben einfacher, gesünder – und besser zu machen. Doch falsch eingesetzt kann KI auch zum Risiko werden. Wie sieht also ein verantwortungsvoller Umgang mit KI aus? Genau das wollen wir im 1E9-Themenspecial herausfinden.


In einer Serie von Artikeln wollen wir euch den ganzen Februar 2021 über die ethischen und praktischen Fragen, die sich beim Einsatz von KI stellen, informieren – und über mögliche Antworten. Da es von denen aber noch nicht genug gibt, wollen wir auch darüber diskutieren, wie er denn aussehen sollte der verantwortungsvolle Umgang mit der Technologie. Expertinnen und Experten aus der 1E9-Community werden uns dabei mit ihrem Wissen und ihren Erfahrungen unterstützen. Auf dieser Seite findet ihr alle bereits erschienenen Inhalte und könnt mehr über unsere Expertinnen und Experten erfahren.


Hintergrundberichte und Diskussionen:


Das rote Kameraauge von HAL 9000 aus dem Science-Fiction-Film 2001: Odysee im Weltraum.

Wenn wir KI verantwortungsvoll einsetzen, müssen wir die Superintelligenz nicht fürchten: Sprechen wir von Künstlicher Intelligenz, schwingt immer noch ein Hauch von Terminator mit. Dabei hat das, was heute als KI unseren Alltag erobert, wenig mit derart superintelligenten Maschinen zu tun. Ein weniger ehrfurchtsvoller Blick auf die Technologie könnte uns dabei helfen, verantwortungsvoller mit ihren Stärken und Schwächen umzugehen.


Die Suchmaschine Xayn gibt jedem Nutzer seine eigene KI. Bisher sind das rund 50.000.

Bei dieser Suchmaschine behältst du deine Daten – und trainierst eine KI auf deinem Smartphone: Das Suchmaschinen-Start-up Xayn will einen verantwortungsvollen Einsatz von Künstlicher Intelligenz, Datenschutz und gute Suchergebnisse in Einklang bringen. Dafür gibt es die digitale Souveränität an die Nutzer zurück. Denn jeder davon soll seine eigene Künstliche Intelligenz trainieren – auf seinem eigenen Smartphone oder Tablet. Das ist nicht einfach, aber die Mühe wert, sagen die Gründer.


Wenn der Staat KI einsetzt, können wir uns nicht entziehen.

„Es muss nicht immer KI sein“, sagt Carla Hustedt – und warnt Behörden vor Software, die sie nicht verstehen: Weltweit wollen Staaten und Behörden bei der Digitalisierung aufholen – und setzen dabei verstärkt auf Künstliche Intelligenz. Das geht allerdings nicht immer gut. Wir haben mit Carla Hustedt, die bei der Bertelsmann Stiftung das Projekt „Ethik der Algorithmen“ verantwortet, darüber gesprochen, was Behörden beim Einsatz von KI beachten sollten.


Um eine Drohne in eine autonome Waffe zu verwandeln reicht im Zweifel ein Software-Update.

Autonome Waffen werden kommen, wenn wir nichts unternehmen: Künstliche Intelligenz kann die Forschung, die Gesellschaft und unser Leben als solches bereichern. Aber sie kann auch für Krieg und Terror genutzt werden. Das geschieht jetzt schon. Denn Firmen und Militärs arbeiten daran, Drohnen, Panzer und andere Waffensysteme autonom zu machen. Genau davor warnen Wissenschaftler und Aktivisten.


KI fehlt die menschliche Empathie, die wichtig für die Vertrauensbildung ist.

Wie lässt sich ein Grundvertrauen in Gesundheits-KI schaffen?: Vom effizienteren Management von Krankenhäusern und Praxen bis zur besseren Diagnose von Krankheiten: Im Gesundheitswesen dürfte Künstliche Intelligenz eine immer wichtigere Rolle spielen. Doch was sind die Voraussetzungen dafür, dass die Menschen der KI auch vertrauen? Samer Schaat, selbst medizinischer Informatiker, hat sich dazu Gedanken gemacht.


Fast alle EU-Staaten und auch die EU selbst haben KI-Strategien -- nur sind diese noch nicht wirklich harmonisiert.

Die Politik will „KI made in Germany“ fördern, kämpft aber mit hausgemachten Problemen: Politische Grabenkämpfe über den Umgang mit Künstlicher Intelligenz gibt es in Deutschland zwar nicht. Regierung und Opposition haben keine unüberwindbaren Differenzen. Das zeigen die Interviews, die 1E9 mit den KI-Expertinnen von CDU und Grünen geführt hat. Dennoch könnten die Vorschläge zur besseren Regulierung und Förderung von KI scheitern: an analoger Bürokratie, rechtlichen Flickenteppichen und unklaren Zuständigkeiten.


Noch fehlt es am Transfer von wissenschaftlichen Erkenntnissen in Produkte und Geschäftsmodelle -- und an zielgerichteter Regulierung. Bild: Getty Images

Nur wenn Unternehmen, Wissenschaft und Politik gezielt zusammenarbeiten, kann Europa zur KI-Macht werden: Europa wünscht sich Künstliche Intelligenz, der wir vertrauen können. Doch die wird es nur geben, wenn Europa auch bei der Entwicklung von KI eine entscheidende Rolle spielt. Rasmus Rothe, CTO von Merantix und Vorstandsmitglied des KI Bundesverbands, macht Vorschläge, wie das gelingen kann.


KI kann Ausbau und Nutzung von erneuerbaren Energien voranbringen, verbraucht aber auch Energie.

Kann Künstliche Intelligenz trotz ihres Energieverbrauchs zum Klimaschutz beitragen?: Künstliche Intelligenz verbraucht viel Energie, könnte aber dennoch einen Beitrag zum Klimaschutz leisten – wenn die Technologie richtig eingesetzt wird. Vom KI Bundesverband kommen nun konkrete Vorschläge, wie das gelingen kann. Zu den Autorinnen und Autoren aus Start-ups und Wissenschaft gehört auch Lucas Spreiter, der im 1E9-Interview genauer erklärt, wie Klima und KI zusammenpassen.


Im Science-Fiction-Film Autómata scheinen intelligente Roboter mit Fehlfunktionen zu kämpfen. Die Wahrheit sieht jedoch anders aus.

10 Filme über von Künstlicher Intelligenz, die uns zum Nachdenken bringen: Gesellschaftliche Debatten, wissenschaftlicher Diskurs und Popkultur sind manchmal schwer zu trennen. Das ist auch beim Thema Künstliche Intelligenz so – und vielleicht vor allem da. Science-Fiction-Filme haben unsere Vorstellung von digitaler Intelligenz maßgeblich geprägt – und tun es immer noch noch. Denn die Fragen, die manche Science-Fiction-Filme stellen, die Ideen, die sie mitgeben, sind zeitlos und relevant.


Wer warnt KI-Firmen vor den Gefahren ihrer Technologie, die eigentlich unvorstellbar sind?

Ein „Failure of Imagination“ oder: Mark Zuckerberg braucht eine Hofnärrin! Eine Künstliche Intelligenz funktioniert anders als ein Dampfkessel. Deswegen reichen weder Normen, noch ethische Prinzipien oder Gesetze, um zu verhindern, dass KI-Systeme nie geahnten Schaden anrichten. Das lehrt das Beispiel Facebook. Was aber hilft? Die Vorstellungskraft von KünstlerInnen.



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„Wir verteufeln zu oft den Algorithmus an sich“


Unternehmen sollten die Chancen von KI nutzen, aber die Risiken minimieren. Das gelingt durch Corporate Digital Responsibility. Wichtig ist dabei eine abteilungsübergreifende und vor allem differenzierte Herangehensweise an die Technologie, erklärt Nicolai Andersen, Managing Partner Consulting von Deloitte, im Interview mit 1E9.



Neuigkeiten:


Nahezu täglich gibt es Neuigkeiten über KI-Anwendungen, die öffentliche Debatte rund um KI oder über Fortschritte bei der Entwicklung von KI. Während des Themenspecials wollen wir diese für euch noch genauer im Blick behalten als sonst.


Künstliche Intelligenz kann lernen, Menschen zu manipulieren (15. Februar 2021)


Der Twitter-Gründer will, dass ihr den Algorithmus für eure Social-Media-Erfahrung selbst bestimmt (10. Februar 2021)


Studie: Deutsche Medien berichten eher einseitig über Künstliche Intelligenz (4. Februar 2021)


Flickr-Bilder werden für Gesichtserkennungssysteme missbraucht: Diese Website zeigt, ob eure Fotos betroffen sind! (1. Februar 2021)


Der TÜV startet ein Labor zur Prüfung von Künstlicher Intelligenz (15. Januar 2021)


Wegen unerlaubter Nutzung von Fotos: Ein Start-up muss seinen Gesichtserkennungs-Algorithmus löschen (17. Januar 2021)


Expertinnen und Experten aus der 1E9-Community:


Saskia


NicolaiAndersen


lucas


carla.hustedt


rasmus


SamS


juliaschneider


MaxHaarich

Wolfgang Kerler

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