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Wegen Strafzahlung sperrt X das Werbekonto der EU-Kommission

Michael Förtsch

8. Dezember 2025 um 01:42:59

Michael Förtsch

Die EU hat gegen die Social-Media-Plattform X – ehemals Twitter – eine Millionenstrafe wegen Transparenzmängeln verhängt. Die Authentifizierung von Nutzern sei irreführend, der Zugang zu Daten für Forscher unzureichend und geschaltete Werbung nicht transparent genug, dokumentiert und nachvollziehbar. Dies sind klare Verstöße gegen den Digital Services Act. Die Strafe beträgt 120 Millionen Euro. Das kam bei Elon Musk natürlich nicht gut an.


Auf die offizielle Mitteilung auf X antwortete er schlicht mit: „Bullshit“. Daraufhin teilte er Reaktionen, die die Europäische Union beispielsweise mit Hitler-Deutschland verglichen und eine Auflösung der Ländergemeinschaft forderten. Der X-Produktchef Nikita Bier behauptete zudem, die EU Kommission habe bei ihrer Ankündigung der Strafzahlung ein Post-Format missbraucht, das eigentlich für bezahlte Werbeposts reserviert ist. Dadurch würden Nutzer glauben, es sei ein Video eingebunden, obwohl es sich in Wahrheit um einen Link handelt. X sperrte daraufhin das Werbekonto der EU-Kommission. Wie Nutzer feststellten, enthält der Beitrag der EU-Kommission jedoch eindeutig ein Video, der jedoch auch einen Link darstellt.

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