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Streit zwischen OpenAI und Microsoft

Michael Förtsch

14. Juli 2025 um 12:44:36

Michael Förtsch

Ohne die Milliardeninvestitionen von Microsoft wäre OpenAI heute nicht das einflussreiche Unternehmen, das es ist. Umgekehrt würde aber auch Microsoft im globalen Wettrennen um Künstliche Intelligenz ohne OpenAI wohl stark abgeschlagen sein. Nun scheinen die Flitterwochen der beiden Firmen jedoch vorbei zu sein, wie das Wall Street Journal berichtet.

 

OpenAI soll erwägen, eine Wettbewerbsbeschwerde gegen Microsoft einzureichen. Hintergrund sind mehrere Konflikte. Vor allem gäbe es jedoch Unstimmigkeiten bei der Umwandlung von OpenAI von einer Non-Profit-Organisation zu einem gemeinnützigen Unternehmen, wofür die Zustimmung von Microsoft erforderlich ist. Microsoft soll eine Beteiligung von 33 Prozent an der neuen Firma sowie uneingeschränkte Nutzungsrechte für die OpenAI-Modelle verlangen und im Gegenzug auf eine Gewinnbeteiligung verzichten.

 

Die OpenAI-Führung empfindet diese Ansprüche als zu exzessiv und will diese und andere Aspekte der Partnerschaft nun rechtlich prüfen lassen. Denn zu Beginn der Kooperation soll sich Microsoft gegenüber dem damals noch wenig bedeutenden OpenAI möglicherweise wettbewerbswidrig und übervorteilend verhalten haben. Laut Insidern wäre die rechtliche Maßnahme eine „nukleare Option“, da sie das langjährige Verhältnis wohl nachhaltig zerrütten wird.

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