Steht OpenAI vor der Pleite?
15. Januar 2026 um 14:59:47
Michael Förtsch
Erhebungen zufolge gibt OpenAI pro Tag etwa 10 Millionen US-Dollar aus, vor allem für Serverkosten. Zudem hat das Unternehmen finanzielle Verpflichtungen in Höhe von rund 1,4 Billionen US-Dollar eingegangen. Diese umfassen unter anderem den Bau von Rechenzentren, den Einkauf von Servern und Hardware-Komponenten, Strom sowie Investitionen in Start-ups, die an Kernfusion und modernen Kernkraftwerken arbeiten. Selbst optimistische Schätzungen sehen OpenAI frühestens in den 2030er-Jahren erstmals Gewinn machen.
In einem Essay für die New York Times erläutert der Journalist und Ökonom Sebastian Mallaby die Möglichkeit, dass OpenAI pleitegehen könnte. In nicht allzu ferner Zukunft. Denn während Unternehmen wie Meta und Google durch ihre profitablen Geschäftsbereiche stetig neues Geld in die Kassen gespült bekommen, ist OpenAI auf regelmäßige Finanzspritzen von Investoren angewiesen – oder auf einen sehr lukrativen Börsengang. Sollten sich dabei Hürden oder Verzögerungen ergeben, Zusagen nicht eingehalten werden, könnte OpenAI in weniger als einem Jahr das Geld ausgehen.


