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Nach Bildbearbeitungsskandal: Nutzung von Grok wird eingeschränkt

Michael Förtsch

9. Januar 2026 um 10:28:03

Michael Förtsch

Nach heftiger Kritik hat X – ehemals Twitter – reagiert und die Nutzung des Chatbots Grok auf der Plattform eingeschränkt. In den vergangenen zwei Wochen hatten Nutzer die neue Bildbearbeitungsfunktion der KI missbraucht. Sie wiesen Grok etwa an, Frauen und Männer auf geposteten Bildern im Bikini oder in peinlichen beziehungsweise anrüchigen Posen darzustellen. Vereinzelt wurden auch Bilder von offensichtlich Minderjährigen auf diese Weise modifiziert. Daraufhin drohten sowohl indische, französische als auch britische Behörden X und xAI mit rechtlichen Mitteln.

 

Die EU-Kommission kündigte wiederum eine unabhängige Untersuchung an. Die britische Medienbehörde Ofcom brachte sogar ein Verbot von X ins Spiel. Mittlerweile ist die viel kritisierte KI nur noch für zahlende Premium-Nutzer zugänglich – mehr oder weniger. Denn eie Einschränkung gilt offenbar nur für die Möglichkeit, die Grok-KI direkt durch einen Kommentar unter einem Beitrag zur Bearbeitung eines Bildes aufzufordern. In der ebenso in X integrierten, an ChatGPT erinnernden Grok-Chat-Oberfläche können Fotos und Bilder weiterhin bearbeitet und modifiziert werden.

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