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Meta-KI-Agent: Muse wird zum Phänomen

Michael Förtsch

24. September 2026 um 12:54:50

Michael Förtsch

Mit Muse hat Meta erst kürzlich einen KI-Assistenten mit agentischen Fähigkeiten vorgestellt. Der Dienst, der bislang offiziell nur in den USA nutzbar ist, kann E-Mails und Kalender verwalten, Termine buchen, im Internet recherchieren, Einkäufe erledigen und sogar Konten überwachen. Dabei ist er, wie Nutzer attestieren, komfortabel und tatsächlich hilfreich. Dennoch wächst bereits die Kritik. KI-Enthusiasten mutmaßen, Muse sei eine dreiste Kopie von OpenClaw. Datenschützer wiederum kritisieren, dass Muse weitreichenden Zugriff auf persönliche Daten benötigt und Nutzer ihre Informationen dem Social-Media-Unternehmen per AGB zum Training von KI-Modellen bereitstellen müssen. 

 

Dennoch entwickelt sich Muse aktuell zum Phänomen. Vor allem bei Nutzern, denen Agenten wie OpenClaw oder Hermes Agent noch zu technisch waren. Die Nutzung soll durch ein Charm getauftes Gadget mit Mikrofon, Kamera und Bildschirm noch einfacher werden, da es eine direkte Kommunikation mit dem Agenten ermöglicht. Es soll im Dezember erscheinen. Auch ein pelzige Maskottchen names Jolly, das Meta als eine mögliche Verkörperung von Muse präsentiert hat, befeuert den Hype. Denn dieses hat auf Social-Media-Plattformen eine Welle von KI-generierten Bildern und Parodien ausgelöst, die von Meta selbst befeuert werden. Für Meta ist Muse auch ein finanzieller Erfolg. Er hat für einen Kursprung um 11 Prozent bei den Aktien gesorgt.



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