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KI-Schutzplan für Bayern?

Michael Förtsch

27. Oktober 2026 um 13:11:16

Michael Förtsch

Künstliche Intelligenz wird immer häufiger bewusst als digitale Waffe eingesetzt. Um Hacks durchzuführen, digitale Infrastrukturen aufzubrechen und Schadsoftware zu entwickeln. Die Landtagsfraktion der SPD in Bayern hat daher nun dazu aufgerufen, einen Plan zu erarbeiten, wie das Bundesland langfristig mit KI umgehen und sich vor KI-gestützten Angriffen schützen kann. In einer Pressemitteilung der SPD heißt es: „KI-Agenten sind bei Tests bereits aus ihren abgeschotteten Umgebungen ausgebrochen und haben ein fremdes Unternehmen angegriffen.“ Und: „Die Staatsregierung kann auf Nachfrage keinen einzigen Euro nachweisen, den sie gezielt in KI-Sicherheitsforschung gesteckt hat.“

 

Gefordert wird nicht nur ein Aktionsplan, sondern auch eine entsprechende Anhörung im Bayerischen Landtag, um Expertinnen und Experten zu Risiken und Möglichkeiten zu befragen. Dabei soll unter anderem die Frage geklärt werden, wie die kritische Infrastruktur der bayerischen Staatsregierung und der Kommunen vor KI-gestützten Angriffen geschützt ist. Welche KI-Systeme in Behörden selbst eingesetzt und wie sie kontrolliert werden. Ebenso soll erörtert werden, welche Regeln und Aufsichtsstrukturen nötig sind, um einen Schutz vor und Reaktionen auf KI-Gefahren zu gewährleisten. Denn es bestehen große Risiken für die Versorgungssicherheit und den Datenschutz.

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