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Instagram-Chef warnt vor KI-Irritation und will Vertrauen schaffen

Michael Förtsch

1. Januar 2026 um 03:03:47

Michael Förtsch

In einem Beitrag zum Jahreswechsel warnt der Instagram-Chef Adam Mosseri davor, dass wir uns bald in einer Ära befinden werden, in der wir unseren Augen nicht mehr trauen können. KI-generierte Bilder und Videos seien mittlerweile so gut, dass sie nicht mehr von echten Fotos und Videoaufnahmen zu unterscheiden seien. Die Standardannahme würde sein, dass Inhalte gefälscht sein könnten, da es zunehmend trivial wird, realistische und glaubhafte Fake-Fotos zu erstellen. Auch der derzeit noch oft „polierte und perfekte“ Look von synthetischen Inhalten wäre bald kein Indiz mehr.

 

„Statt darauf zu achten, was geteilt wird, müssen wir darauf achten, wer etwas teilt“, sagt Adam Mosseri. Wer Vertrauen aufbauen und pflegen kann, wird herausstechen – nicht der, der die schicksten und spektakulärsten Inhalte teilt. Dies würde eine große und unkomfortable Umstellung für alle Menschen bedeuten. Laut Mosseri müssten sich Plattformen wie Instagram schnell anpassen und weiterentwickeln. Sie müssen Inhalte-Erstellern ebenso wie passiven Nutzern bessere Werkzeuge zur Verfügung stellen, Orientierung hinsichtlich KI-Inhalten bieten und aufzeigen, wem man vertrauen kann und wem nicht.



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