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Google wird wegen KI-Übersichten verklagt

Michael Förtsch

15. September 2025 um 14:29:30

Michael Förtsch

Das US-Verlagsunternehmen Penske Media Corporation – kurz PMC –, zu dem unter anderem die Medienmarken The Verge, Hollywood Reporter und Rolling Stone gehören, hat Google verklagt. Grund sind die KI-Zusammenfassungen, die die Suchmaschine immer öfter bei Suchanfragen ausspielt. Diese nutzen unentgeltlich Informationen von Medien wie jenen von Penske, um Nutzerfragen zu beantworten. Nutzer sehen daher keinen Grund, die Websites der Medien zu besuchen, wodurch diesen finanzielle Einbußen entstehen. 

 

Laut PMC missbraucht Google mit dieser Funktion seine Monopolstellung, die erst kürzlich von einem Gericht festgestellt wurde. Aufgrund der Marktmacht von Google seien Website-Betreiber gezwungen, die Konditionen der Google-Suche zu akzeptieren. Diese lassen keine Ausnahmen für die KI-Übersichten zu. Betreiber können sich nur vollständig von der Erfassung durch Google ausschließen lassen, wodurch ihre Seite dann nicht mehr auffindbar ist.

 

Nach der Argumentation von PMC ist das ein Verstoß gegen das US-Wettbewerbsrecht. Bereits im Juli hatte die Independent Publishers Alliance, eine Gruppe von Verlegern aus Europa, eine EU-Kartellklage gegen Google mit einer ähnlichen Begründung eingereicht.

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