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Ex-Google-Chef baut privates Weltraumteleskop

Michael Förtsch

14. Januar 2026 um 06:20:40

Michael Förtsch

Der ehemalige Google-Chef Eric Schmidt und seine Frau Wendy haben ein ehrgeiziges Projekt angekündigt. Mithilfe ihrer Non-Profit-Organisation Schmidt Sciences wollen sie das erste privat entwickelte und betriebene Weltraumteleskop ins All bringen: das Lazuli Space Observatory. Es soll etwa die Ausmaße eines Kleinbusses und einen Spiegeldurchmesser von 3,1 Meter haben – 70 Prozent mehr als das Hubble-Weltraumteleskop. Darüber hinaus soll das Teleskop über einen Integralfeld-Spektrografen, einen Koronografen und weitere spezialisierte Sensoren verfügen.


Bei der Entwicklung setzt das Team auf Sensorik, Steuersysteme und andere auf dem freien Markt erhältliche Komponenten. Dadurch sollen die Kosten „absurd niedrig“ sein, wie Projektleiter Pete Klupar sagt. Es soll in einem stabilen Orbit zwischen Erde und Mond positioniert werden, der rund 275.000 Kilometer von der Erde entfernt ist. Mittels mehrerer Bodenstationen des sogenannten Schmidt Observatory Systems soll es dort stetig mit der Erde verbunden sein und Forschern, Unternehmen und staatlichen Forschungseinrichtungen zur Verfügung stehen.


Das Lazuli Space Observatory wäre das erste private Weltraumteleskop.
Das Lazuli Space Observatory wäre das erste private Weltraumteleskop.

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