Deutsche Microsoft-Office-Alternative offenbar ein Erfolg
27. Oktober 2026 um 15:02:03
Michael Förtsch
Die in Deutschland entwickelte Alternative zu Microsoft Office ist offenbar ein Erfolg. Das im Auftrag des Zentrums für Digitale Souveränität konzipierte Online-Office-Paket OpenDesk wird bereits seit 2024 von mehreren Behörden genutzt. Doch mittlerweile sei sowohl die Nachfrage aus staatlichen Einrichtungen als auch der Privatwirtschaft so groß, dass nicht alle Anfragen bedient werden können, berichtet das Handelsblatt. Bereits jetzt seien Lizenzen für mehr als 200.000 Büroarbeitsplätze verkauft. Der Bedarf soll ungleich höher sein.
Deshalb ist das Zentrum für Digitale Souveränität nun Partnerschaften mit IT-Dienstleistern wie StackIT eingegangen, dem Cloud-Anbieter der Schwarz Gruppe. Dieser soll weitere Kapazitäten in europäischen Rechenzentren bereitstellen. Dabei ist der privatwirtschaftliche Start erst für den Beginn des kommenden Jahres geplant. Die Software bietet wie Microsoft Office sowohl Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, E-Mail-Verwaltung als auch einen Cloud-Speicher. Bekannt wurde das Projekt, als der Internationale Strafgerichtshof im Herbst 2025 ankündigte, auf openDesk umzusteigen.


