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Bundesregierung prüft, ob auf Microsoft verzichtet werden kann

Wolfgang Kerler

22. August 2025 um 13:28:46

Wolfgang Kerler

Das Bundesdigitalministerium prüft, ob Microsoft-Produkte wie Outlook, Word oder Excel in der staatlichen Verwaltung ersetzt werden könnten. Der Schritt hat nicht nur mit Technologie zu tun, sondern auch mit Geopolitik. Vor allem die unberechenbare Politik der USA unter Präsident Donald Trump dürfte eine Rolle spielen. Auch in der deutschen Regierung wächst, so berichtet die BILD-Zeitung, die Sorge, zu abhängig von amerikanischen Tech-Konzernen zu sein – und damit im Zweifel politisch erpressbar.


Minister Karsten Wildberger (CDU) will deshalb testen, wie weit man mit europäischen und insbesondere mit Open-Source-Lösungen wie Open Desk kommt. Ziel: mehr digitale Souveränität und eine Stärkung der europäischen Software-Szene.


Ganz neu ist die Idee nicht. Schleswig-Holstein hat das Microsoft-Aus in der Verwaltung bereits beschlossen und damit international Aufmerksamkeit erregt. Hinter dem Projekt steckt CDU-Politiker Dirk Schrödter, der in Berlin sogar ein Konzept für einen „Deutschland Stack“ vorgestellt hat – eine gemeinsame digitale Basis für Bund und Länder. Klar ist aber auch: Der Abschied von US-Produkten würde nicht über Nacht passieren.

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